Chart des Tages: Der „Puma“ bremst Rheinmetall – Aktie verliert deutlich
Die Papiere des deutschen Rüstungskonzerns fielen am Montag deutlich.
Foto: dpaFrankfurt. Eine vorläufige Absage zur Beschaffung von weiteren „Puma“-Schützenpanzern setzt Rheinmetall zu. Die Papiere des deutschen Rüstungskonzerns fielen am Montag deutlich.
Der „Spiegel“ hatte am Wochenende berichtet, dass 18 Puma-Panzer, die im nächsten Jahr für die schnelle Eingreiftruppe der Nato vorgesehen sind, nicht funktionsfähig seien. Daraufhin erteilte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht eine vorläufige Kaufabsage an Rheinmetall und Co-Hersteller Krauss-Maffei Wegmann. Die Bundesregierung werde keine weiteren Puma-Panzer kaufen, bis das Fahrzeug sich als stabil erweise.
Dabei hatte der Düsseldorfer Rüstungskonzern seit Jahresanfang einen deutlichen, allerdings zwischenzeitlich unterbrochenen Kursaufschwung hingelegt. Die Kurssteigerungen waren vor allem durch den Krieg in der Ukraine ausgelöst worden, der in Deutschland zur Ankündigung von hohen Investitionen in die Rüstung führte.