Hohe Bauzinsen: Mit diesen Tipps sparen Sie bei der Anschlussfinanzierung
Der starke Zinsanstieg setzt manche Eigenheimbesitzer unter Druck.
Foto: dpaFrankfurt, Düsseldorf. Die rasant gestiegenen Zinsen haben die Nachfrage nach neuen Krediten drastisch einbrechen lassen. Das haben viele Banken bereits zu spüren bekommen. Die Neuanträge für Baufinanzierungen sind Ende 2022 nach Angaben des Spitzenverbandes ZIA um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum abgestürzt.
Doch es sind nicht nur Immobilien-Interessenten, die jetzt abwinken. Auch viele Käufer, die in nächster Zeit ihren Kredit ablösen müssen, blicken bange auf die neue Lage am Finanzierungs-Markt. Die steigende Inflation beeinträchtige die Schuldentragfähigkeit von Haushalten und Unternehmen, warnte jüngst Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling. „Insofern könnte es sein, dass es zu mehr Kreditausfällen und zu mehr Verlusten kommt“, so der Notenbanker.
Denn die Bauzinsen haben sich seit Ende 2021 in der Spitze vervierfacht. Vielen Schuldnern, die vor Jahren ihr Haus günstig finanzierten, droht damit ein Zinsschock. Was also tun? Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten, die Eigentümer nun bei der Anschlussfinanzierung berücksichtigen sollten:
1. Wie vielen Immobilien-Eigentümern droht bald ein Zinsen-Hammer?
Mehr als jeder zehnte kreditfinanzierte Immobilienkäufer könnte bald finanziell stärker in die Bredouille geraten. Nach Daten des Immobilienfinanzierers Interhyp haben 2013 rund 12,5 Prozent der Immobilienkäufer zehnjährige Festzinskredite mit einer anfänglichen Tilgungsrate von nur einem Prozent abgeschlossen. Im Jahr darauf waren es noch 10,5 Prozent.