Aktienstrategie: Wie Anleger vom Trend zur De-Globalisierung profitieren
Automatisierungs- und Robotikunternehmen wie ABB, Rockwell und Intuitive Surgical gelten Ermöglicher des Trends zur De-Globalisierung.
Foto: dpaFrankfurt. Larry Fink, der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, hat die Folgen der De-Globalisierung bereits im März in seinem Brief an die Investoren thematisiert.
Egal, ob es um den Nahrungsmittelsektor, die Energiebranche oder um Unternehmen aus dem Sektor Künstliche Intelligenz gehe, alle wollten die Abhängigkeit ihrer Lieferketten von geopolitischen Störungen verhindern, schrieb er damals.
Wichtige Vorleistungen wolle man näher an den Heimatmärkten haben, auch wenn das höhere Preise bedeute. Die Verwerfungen nach dem Ukrainekrieg schafften eine weniger integrierte, stärker fragmentierte Weltwirtschaft, so Fink. Für die Investoren sei es wichtig, die Risiken zu erkennen – aber auch die neuen Chancen.
Genau hier setzt die Schweizer Singularity Group an, die den neuen Makrotrend der De-Globalisierung investierbar machen will. „Die Coronapandemie, der Ukrainekrieg, die Lieferketten-Probleme und die geopolitischen Spannungen zwischen China und Taiwan haben den Trend zur De-Globalisierung beziehungsweise zum Reshoring beschleunigt“, sagt Evelyne Pflugi, CEO und Mitgründerin der Singularity Group. „Viele sehen darin Probleme, wir heben dagegen die Chancen hervor. Die mit dem langfristigen Trend verbundenen Innovationen machen wir investierbar.“