Umfrage: Fondsmanager bleiben bei Aktien weiterhin skeptisch
Die Aktienkurse steigen, doch auch die Skepsis wird größer.
Foto: IMAGO/XinhuaFrankfurt. Die Entwicklung der Aktienmärkte seit Herbst ist beeindruckend, doch viele Investorinnen und Investoren haben von der Rally nur einen Teil mitbekommen. Jetzt greifen sie aber zumindest wieder etwas stärker bei Aktien zu, obwohl sie noch skeptischer mit Blick auf die Entwicklung der Wirtschaft geworden sind.
Das ist das wichtigste Ergebnis der viel beachteten monatlichen Fondsmanager-Umfrage der Bank of America, bei der diesmal 251 Investorinnen und Investoren mitgemacht haben. Zusammen verwalten sie ein Vermögen von 666 Milliarden Dollar.
Die institutionellen Anlegerinnen und Anleger halten zwar immer noch weniger Aktien, als es die richtungsweisenden Indizes für ihre Portfolios vorgeben. Doch unter dem Strich sind nur noch 24 Prozent der Befragten im Vergleich zu ihren Benchmarks in Aktien untergewichtet und damit so wenig wie zuletzt vor fünf Monaten. Die Investoren laufen dabei der Aktienrally in gewisser Weise hinterher.
Sie haben Angst, noch mehr von der guten Entwicklung zu verpassen, die dem weltweit wichtigsten Aktienindex S&P 500 in den USA seit Ende September einen Gewinn von 15 Prozent beschert hat. Die europäischen Börsen haben sogar noch mehr gewonnen – allen voran Deutschlands Leitindex Dax, der seither mehr als 30 Prozent zugelegt hat.