Geldanlage: Ein Blick in die Depots von Warren Buffett und George Soros
David Tepper (oben links), Warren Buffett (oben rechts), George Soros (unten links) und Greg Jensen verfolgen ganz unterschiedliche Strategien.
Foto: Reuters (2), Getty Images (2)Düsseldorf. Viermal im Jahr können Anlegerinnen und Anleger einen Blick durchs Schüsselloch in die Welt der Starinvestoren werfen: Sie erfahren dann Einzelheiten darüber, in welche Aktien Warren Buffett oder George Soros investieren. Denn einmal im Quartal müssen die Wall-Street-Größen ihre Depots bei der Börsenaufsicht SEC melden, die diese publiziert.
VergangeneWoche war es wieder so weit: Auf der Webseite der SEC wurden die Depots von Berkshire Hathaway, Soros Fund Management, Bridgewater & Co. veröffentlicht. Sie bilden den Stand der US-Aktienportfolios zum 31. März ab, also zum Ende des ersten Quartals.
Das Handelsblatt hat die SEC-Dokumente ausgewertet und stellt im Folgenden die Depots von vier „Börsengurus“ vor. Anleger können daraus ableiten, wie die Stars ihre Portfolios strukturieren, welche Trends und Gefahren sie sehen und welche Anlagestrategien sie verfolgen: Dividendenjäger sind dabei ebenso vertreten wie KI-Investoren.
1. Warren Buffett: Burggräben und Dividenden
Der Berkshire-Chef sucht unterbewertete Unternehmen.
Foto: APDer 92-jährige Buffett hat sich in seiner langen Karriere an der Wall Street einen Ruf als einzigartiger Investor erarbeitet. Einzigartig ist auch die Depotstruktur seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway: Ein Unternehmen macht fast die Hälfte des US-Portfolios aus.