Geld sparen: So bleibt am Ende des Monats mehr Geld übrig
Wer genau sehen will, wie das Geld im Laufe des Monats weniger wird, kann „Cash Stuffing“ versuchen.
Foto: dpaFrankfurt. Die hohen Energiekosten und hohen Preise für Lebensmittel bringen immer mehr Verbraucher in Deutschland in finanzielle Schwierigkeiten. Während die Beträge auf den Rechnungen steigen, sinkt allmählich der Kontostand. Wenn zugleich noch die erhoffte Gehaltserhöhung ausbleibt, kann es eng werden.
Verbraucherschützer beobachten bereits, dass auch Menschen aus der Mittelschicht zunehmend Zahlungsprobleme haben und sich zu hohen Energierechnungen und Abschlagszahlungen beraten lassen. Und die Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung (BAG-SB) warnte jüngst vor einer „rasanten Zunahme von Privatinsolvenzen“ – obwohl die Teuerung langsam wieder abnimmt.
Eine Übersicht über die eigenen Einnahmen und Ausgaben zu haben ist daher jetzt besonders wichtig. Selbst, wer von einer Überschuldung noch weit entfernt ist, kann von einer Analyse seiner privaten Finanzen profitieren. Das Handelsblatt erklärt, wie Sie sich einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben verschaffen, wo es häufig Sparpotenzial gibt und wie Sie Ihr Budget dauerhaft in den Griff bekommen.
Wieso sollte ich einen Finanzcheck machen?
Wer viel mit Karte bezahlt und nicht regelmäßig seine Kontoauszüge kontrolliert, bekommt mitunter gar nicht mit, welche Folgen die Inflation für den Kontostand hat. „Viele haben keinen Überblick über alle ihre Ausgaben, weil die Einnahmen bisher immer gereicht haben“, sagt Stephanie Heise, Bereichsleiterin Verbraucherfinanzen bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (NRW). „Ein Kassensturz kann überraschende Sparpotenziale zutage bringen und eine finanzielle Schieflage frühzeitig verhindern.“