Immobilien: Wie stark werden die Mieten 2023 in Düsseldorf steigen?
Dem großen Bedarf an Wohnraum will die Stadt nun mit einer Kraftanstrengung begegnen.
Foto: E+/Getty ImagesDüsseldorf. Wo Kunden derzeit noch den Großmarkt des Handelskonzerns Metro und die Elektronikkette Media Markt im Düsseldorfer Trendviertel Flingern besuchen, soll in den kommenden Jahren ein urbaner und nachhaltiger Stadtteil entstehen.
Unter dem Namen „D.Strict“ plant der Vermögensverwalter Swiss Life Asset Managers auf einem 73.000 Quadratmeter großen Teilgebiet ein Quartier mit 1500 neuen Wohnungen, einer Kindertagesstätte, einer Grundschule sowie altengerechten Wohnungen und Pflegeeinrichtungen.
„D.Strict“ steht zwar noch ganz am Anfang. Aber mit Projekten wie diesem soll dem großen Bedarf an Wohnraum in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt begegnet werden.
Die Mieten werden dennoch weiter steigen, nur die Kaufpreise geraten 2023 unter Druck.
Das Wohnungs-Angebot in Düsseldorf reicht bei Weitem nicht aus: Weil seit Jahren viel weniger neue Wohnungen fertiggestellt werden als benötigt, wird die Diskrepanz zwischen Soll und Ist immer größer. Laut Analyse des Düsseldorfer Maklerhauses Aengevelt müssten inzwischen jährlich 4750 Wohnungen in der Stadt neu hinzukommen, um die Nachfrage zu decken. 2022 waren es gerade einmal gut 2000.