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Chart des TagesChina-Sorgen drücken Ölpreise

Die Ölpreise fallen zum Wochenbeginn stark. Nach schwachen Konjunkturzahlen aus Fernost fürchten Investoren eine sinkende Nachfrage. 12.06.2023 - 14:03 Uhr Artikel anhören

Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um bis zu knapp drei Prozent auf unter 73 Dollar je 159-Liter-Fass (Barrel).

Foto: IMAGO/Jochen Eckel

Frankfurt. Zum Wochenstart sind die Rohölpreise deutlich gesunken. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um bis zu knapp drei Prozent auf unter 73 Dollar je 159-Liter-Fass (Barrel). Die US-Sorte WTI sackte ebenfalls um mehr als zwei Prozent auf unter 68 Dollar pro Barrel ab.

Wegen enttäuschender Konjunkturdaten aus China befürchteten Anleger eine sinkende Nachfrage, sagt ein Händler. Kaum gestiegene Verbraucherpreise im Mai und erneut deutlich gesunkene Erzeugerpreise hatten Sorgen vor einer Schwäche der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt geschürt.

Wenn das Land in eine Deflation rutscht, könnte dies dessen Wachstum weiter hemmen und infolge der starken internationalen Verflechtung die Weltkonjunktur abbremsen. Die geplanten Kürzungen der Fördermengen durch große Ölexportländer wie Saudi-Arabien sind offenbar in den Hintergrund gerückt.

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