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KryptowährungenBitcoin steigt über Marke von 30.000 Dollar – trotz Regulierungsoffensive

Der Bitcoin setzt zur nächsten Rally an. Eine Reihe traditioneller Wall-Street-Häuser sorgt mit ihren Kryptoplänen für neue Hoffnung bei den Anlegern. Auch die Deutsche Bank gehört dazu.Astrid Dörner, Dennis Schwarz 21.06.2023 - 18:45 Uhr Artikel anhören

Eine Reihe von Nachrichten aus den vergangenen Tagen hatte neue Hoffnung bei den Anlegern geweckt.

Foto: Reuters

Denver. Kryptowährungen haben am Mittwoch mit einem deutlichen Kurssprung überrascht. Der Bitcoin, die größte und älteste digitale Währung, legte zeitweise um zwölf Prozent zu und stieg am Abend sogar über die Marke von 30.000 Dollar. 

Und die Beliebtheit des Bitcoins unter allen Kryptowährungen scheint immer weiter zu steigen. Die Cyberdevise macht laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap mittlerweile 49,5 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung der Kryptowährungen aus, ein Anstieg von zehn Prozent seit Januar. 

Aber auch die zweitgrößte Kryptowährung Ether konnte um etwa acht Prozent zulegen und notierte zuletzt bei 1888 Dollar.

Start der Kryptobörse EDX

Es war ausgerechnet die traditionelle Finanzwelt, die die Kurse steigen ließ. Eine Reihe von Nachrichten aus den vergangenen Tagen hatte neue Hoffnung bei den Anlegern geweckt. So startete am Dienstag die neue Kryptobörse EDX, die unter anderem von den Wall-Street-Instituten Citadel Securities, Fidelity und Schwab finanziert wird. Sie richtet sich jedoch nur an Profiinvestoren.

Am Dienstag wurden ebenfalls Pläne der Deutschen Bank bekannt. So beantragte das Frankfurter Geldhaus bei der Finanzaufsicht Bafin eine Verwahrlizenz für digitale Vermögenswerte. „Wir bauen unser Geschäft mit digitalen Vermögenswerten und Depotdiensten aus“, sagte David Lynne, der das Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank, die sogenannte Unternehmensbank, leitet. „Wir haben gerade unseren Antrag für die Digital-Asset-Lizenz bei der Bafin eingereicht”, sagte er auf einer Konferenz am Dienstag. Der Schritt sei Teil einer umfassenderen Strategie zur Steigerung der Gebührenerträge der Unternehmensbank. 

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