KI in der Medizin: Wie stark vertrauen Patienten KI bei Diagnose und Daten?
Di Umfrage zeigt, wie viel Vertrauen Deutsche in KI haben.
Foto: IMAGO / ingimageDüsseldorf. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Gesundheitsversorgung braucht Vertrauen und Akzeptanz bei Ärzten, aber auch bei Patienten. Das Marktforschungsinstitut Appinio hat dazu 1000 Deutsche befragt, je zur Hälfte Frauen und Männer. Sie waren im Durchschnitt 41 Jahre alt.
Die Mehrheit gibt an, zu wissen, was KI ist. 26,1 Prozent trauen sich zu, anderen die Technologie gut erklären zu können. 52,3 Prozent wissen grundsätzlich, was KI ist. Dagegen wissen 17,5 Prozent nur wenig und 4,1 Prozent gar nichts darüber.
Doch nicht alle, die die Funktionsweise der Systeme verstehen, vertrauen ihnen auch in der Gesundheitsversorgung. Der Anteil sinkt um zehn Prozent – eine Mehrheit ist aber bereit, sich auf den Einsatz von KI in der Medizin zu verlassen. Die größte Gruppe von 35,5 Prozent der Befragten vertraut KI eher, die zweitgrößte Gruppe von 25,1 Prozent vertraut KI. Acht Prozent haben volles Vertrauen. 5,5 Prozent vertrauen der Technik überhaupt nicht.
Künstliche Intelligenz: Hohe Akzeptanz für Auswertung medizinischer Daten
Ein gutes Gefühl haben die Befragten, wenn eine KI einen Arzt bei der Diagnose unterstützt (75,2 Prozent). Acht Prozent haben volles Vertrauen, 3,1 Prozent haben überhaupt kein Vertrauen in eine unterstützende KI. Kehrt sich dieses Verhältnis um, werden die Befragten unsicherer: Wenn eine KI eine Diagnose stellt und ein Arzt diese beispielsweise überprüft, können sich 70,9 Prozent darauf einlassen.