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Handelsblatt TodayBRICS-Gipfel in Südafrika: Kann das „Anti-West-Bündnis“ wirklich mit der G7 mithalten?

China will seine Dominanz im BRICS-Bündnis ausbauen und ein globales Gegengewicht zur G7 schaffen. Wie realistisch sind solche Ambitionen? Ein Blick auf die Zahlen.Anis Mičijević 22.08.2023 - 17:20 Uhr Artikel anhören

Düsseldorf. Die sogenannten BRICS-Staaten sind am Dienstag zum dreitägigen Gipfeltreffen in Johannesburg zusammengekommen. Die Abkürzung BRICS steht für Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Vor allem China will das Bündnis dafür nutzen, um eine neue Weltordnung aufzubauen. Das Ziel ist die Unabhängigkeit von westlich dominierten Institutionen und dem US-Dollar.

Die BRICS-Länder stehen für rund 40 Prozent der Weltbevölkerung und rund ein Viertel der globalen Wirtschaftsleistung. Und das ist nur eine Momentaufnahme. Denn das Bündnis könnte in Zukunft stark wachsen: Mehr als 20 Staaten haben bereits formell die Aufnahme beantragt, darunter Saudi-Arabien, Ägypten und Indonesien. Insgesamt sind mehr als 40 Staaten an einer BRICS-Mitgliedschaft interessiert.

Doch das heißt noch lange nicht, dass sie auch alle in den Klub aufgenommen werden. Denn die Interessen von China und Russland entsprechen nicht zwingend auch den Interessen von Indien, Brasilien und Südafrika.

Wie realistisch sind Chinas Ambitionen? Könnten es die BRICS-Staaten künftig wirklich mit der G7 aufnehmen? Handelsblatt-Redakteur Ben Mendelson hat die Wirtschafts- und Innovationskraft sowie das Wachstumspotenzial der beiden Gruppierungen miteinander verglichen. Welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen, erklärt er in der neuen Folge von Handelsblatt Today.

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Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com
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