Handelsblatt Today: Bausparen ist wieder angesagt – doch lohnt sich nicht für jeden
Bausparen ist wieder cool – doch lohnt sich nicht für jeden
Düsseldorf. In den frühen 2000er-Jahren übertrumpften sich die Bausparkassen mit ihren TV-Werbespots und -slogans gegenseitig. Mit Erfolg: Bausparen war in aller Munde, die Nachfrage nach entsprechenden Verträgen auf einem Höchststand. In Zeiten steigender Bauzinsen werden solche Angebote nun wieder beliebter.
Die Nachfrage ist laut Geldanlage-Reporter Markus Hinterberger auf einen alten Rekordwert angestiegen: „Im ersten Quartal 2023 allein sind fast 28.000 neue Bausparverträge dazugekommen. So viele gab es zuletzt im ersten Quartal 2004.“
Ursächlich für diese Entwicklung ist aber nicht nur das aktuelle Markt- und Zinsumfeld, wie Hinterberger in der neuen Folge von Handelsblatt Today erklärt. Auch neue Auflagen wie der Heizungstausch trieben das Interesse der Verbraucher an Bausparverträgen in die Höhe.
Der Abschluss eines solchen Vertrags sollte indes gut überlegt sein, betont Hinterberger. Nicht für jeden lohne sich dieses Anlageprodukt. Denn die Zinssicherheit gäbe es nicht umsonst.
Außerdem: Am Donnerstag entscheidet die EZB erneut über die Höhe der Zinsen. Eine erneute Anhebung könnte den Märkten zusetzen, wie Finanzkorrespondent Frank Wiebe im Podcast erklärt.
Wir haben ein exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt drei Monate mit 30 Prozent Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen erhalten Sie hier.
Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com
Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427.
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit