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Börse AsienJapanische Börsen folgen der Wall Street ins Plus – Chinas Freude über gute Konjunkturdaten verpufft

Die wichtigsten Indizes in Japan haben von positiven Vorgaben der Wall Street profitiert. In China hielt die Freude über positive Konjunkturdaten nicht lange an. 15.09.2023 - 09:07 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Die Börse in Shanghai ist einer der wichtigsten Handelsorten in Asien.

Foto: Reuters

Peking, Tokio, Shanghai, Singapur. Die deutlichen Gewinne an der Wall Street haben am japanischen Aktienmarkt zum Wochenschluss für gute Stimmung gesorgt. Der Nikkei-Index stieg um bis zu 1,4 Prozent auf ein Zwei-Monats-Hoch von 33.634 Zählern. Der breiter gefasste Topix rückte zeitweise 1,3 Prozent vor.

An der US-Börse trieb die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Zinserhöhungszyklus dies- und jenseits des Atlantiks die Kurse. Auch steigende Kurse bei den Halbleiter-Firmen nach dem erneuten Börsengang des Chip-Designers Arm hellten die Laune der Investoren auf. Am japanischen Aktienmarkt griffen die Anleger ebenfalls bei Chipwerten zu. Tokyo Electron gewannen rund drei Prozent. Die Aktien der SoftBank Group, zu denen ARM gehört, rückten zwei Prozent vor.

Anders als in Japan konnte die chinesische Börse ihre anfänglichen Gewinne zum Wochenschluss nicht halten. Die Freude über die besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus der Volksrepublik verpuffte schnell. Die Börse in Shanghai verlor 0,6 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gab 0,8 Prozent nach. 

Chinesische Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze übertreffen Prognosen

Chinas Industrieproduktion sowie die Einzelhandelsumsätze haben im August die Erwartungen der Analysten weit übertroffen. Offiziellen Zahlen des Nationalen Statistikamtes (NBS) am Freitag zufolge, stieg die Industrieproduktion im August um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und übertraf damit um Längen die Erwartungen der von Reuters befragten Analysten, die das Wachstum auf lediglich 3,9 Prozent schätzten. Im Juli lag der Wert noch bei 3,7 Prozent.

Die Einzelhandelsumsätze, ein Indikator für den Verbrauch, stiegen im August ebenfalls schneller und lagen bei 4,6 Prozent, was auf die Sommerreisesaison zurückzuführen ist und das schnellste Wachstum seit Mai darstellt. Im Juli war lediglich ein Anstieg von 2,5 Prozent verzeichnet worden, Analysten rechneten deshalb mit nur 3,0 Prozent Wachstum.

Die Daten könnten deuten darauf hindeuten, dass die jüngsten Maßnahmen zur Stützung der ins Stocken geratenen Konjunktur, einschließlich der Immobilienförderung, erste Früchte tragen.

rtr
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