Nach Bafin-Rüge: Deutsche Bank pausiert Gespräche über Stellenabbau in der Baufinanzierung
Die Deutsche Bank muss bis Jahresende wieder für normale Verhältnisse im Kundenservice von Postbank und DSL Bank sorgen.
Foto: dpaFrankfurt. Die Deutsche Bank hat die Verhandlungen über einen Stellenabbau im Baufinanzierungsbereich vorläufig ausgesetzt. „Anfang September hat die Bank beschlossen, die Gespräche über einen Interessenausgleich zu pausieren“, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen dem Handelsblatt. Die betroffenen Beschäftigten sollen nun dabei helfen, den großen Rückstau im Kundendienst der Postbank abzuarbeiten.
Die Bank hatte bereits angekündigt, dass sie den Kundenservice der Postbank und der Baufinanzierungstochter DSL Bank um mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt hat. Diese Zahl dürfte sich in den nächsten Wochen etwas mehr als verdoppeln. Allein durch den Stopp der Abbaugespräche sichere sich die Bank die Unterstützung von knapp 200 weiteren Beschäftigten, hieß es in Finanzkreisen. Weitere zusätzliche Arbeitskräfte sollen folgen, teils aus anderen Bereichen der Bank, teils von externen Dienstleistern.
Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich dazu nicht äußern. Er sagte aber, dass die Bank bereits rund 400 Vollzeitkräfte einsetzt und dass ab der Woche vom 9. Oktober „sukzessive mehrere Hundert ergänzend hinzukommen“.