Heizung: Wie die Wärmepumpe möglichst lange und effizient läuft
Eine Wärmepumpe sollte regelmäßig von einer Handwerkerin oder einem Handwerker gewartet werden.
(Foto: dpa)
Foto: HandelsblattRund 1,8 Millionen Wärmepumpen sind in deutschen Haushalten installiert. Allein im vergangenen Jahr kamen 356.000 hinzu, so der Bundesverband Wärmepumpe (BWP). Wer die teuren Anlagen in seinem Haus installieren lässt, hofft darauf, dass sie möglichst lange effizient und störungsfrei laufen.
Grundsätzlich gelten Wärmepumpen auch als robuste und langlebige Heizungssysteme. Laut BWP beträgt die durchschnittliche Lebensdauer 15 bis 20 Jahre. Ähnlich lange Laufzeiten geben die Hersteller Vaillant, Wolf und Buderus für ihre Gasthermen an.
Voraussetzung für den reibungslosen Betrieb einer Wärmepumpe ist jedoch, dass sie optimal eingestellt ist und regelmäßig gewartet wird. Dadurch lassen sich Probleme früh erkennen, spätere Fehlfunktionen oder gar Ausfälle und teure Reparaturen vermeiden.
Außerdem ist damit sichergestellt, dass die Anlage möglichst effizient Wärme und Warmwasser bereitstellt. Das minimiert den Stromverbrauch und damit die Betriebskosten. „Prinzipiell gilt die Aussage: jährliche Wartung“, so Frank Hettler, Leiter des baden-württembergischen Informationsprogramms Zukunft Altbau.
Was genau umfasst die Wartung einer Heizung?
Bei der Wartung prüft ein Fachhandwerker alle elektrischen Installationen, Sicherheitsventile und den Wasserfilter im Heizkreislauf auf Beschädigungen, Verschleiß und Verschmutzungen. Er kontrolliert die Beschaffenheit des Heizwassers und untersucht, ob der Kältekreis dicht oder das Kältemittel verunreinigt ist.