
- EZB senkt Einlagenzins auf 2,5 Prozent
- Notenbank schwächt ihre bisherige Einschätzung ab, wonach die Zinsen die Wirtschaft im Euro-Raum bremsen.
- Auch hat die EZB neue Projektionen vorgelegt
EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Donnerstag.
Foto: Reuters

























Der heutige Entscheid ist nicht überraschend: Die EZB senkt den Einlagenzins um weitere 25 Basispunkte auf nunmehr 2,5 Prozent. Das war mit breiter Mehrheit so erwartet worden.
Allerdings steht nun eine sehr spannende Pressekonferenz an. Präsidentin Christine Lagarde dürfte sofort zu den weiteren Zins- und Konjunkturaussichten befragt werden. Die Notenbanker schwächten ihre bisherige Einschätzung ab, wonach die Zinsen die Wirtschaft im Euro-Raum nach wie vor bremsen. „Die Geldpolitik wird spürbar weniger restriktiv“, heißt es nun. Die Notenbanker haben sich also für eine Kompromissformel entschieden, statt die Wertung „restriktiv“ ganz zu streichen. Zur Begründung heißt es, die Zinssenkungen vergünstigten die Aufnahme neuer Kredite für Unternehmen und private Haushalte und das Kreditwachstum ziehe an.

Hallo und herzlich willkommen zur Pressekonferenz im Anschluss an den Zinsentscheid der EZB.