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Mehmet GökerEin Versicherungsvertreter blamiert die Branche

Schnelle Autos, hübsche Mädchen, dicke Zigarren: Ein sehenswerter Film über den Aufstieg und Fall eines Starverkäufers liefert krasse Einblicke in Versicherungen, die über ihre Verkaufsmethoden am liebsten schweigen.Thomas Schmitt 13.03.2012 - 14:29 Uhr Artikel anhören

Versicherungsmanager auf der MEG-Party in Melsungen 2007: Von links nach rechts: Frank Kettnaker , Vertriebschef der Alten Leipziger/Hallesche; Oliver Kuhlmann, Vertriebschef der Gothaer; Mehmet E. Göker, Gernot Schlösser, Axa-Vorstandschef (Mitte); Bernhard Lüneborg, Vertriebschef der Hallesche Krankenversicherung und Roland Zimmer, Chef der Axa-Krankenversicherung (rechts). Quelle: Sternfilm / Ulf Schaumlöffel

Foto: Handelsblatt

Düsseldorf. Vom Tellerwäscher zum Millionär: Nur wäscht der Held hier nicht ab, sondern verkauft Versicherungen. Seit ein paar Tagen läuft die wahre Geschichte des Mehmet Göker bundesweit in den Kinos – mit großem Erfolg. 

Der Dokumentarfilm „Versicherungsvertreter“ erzählt den rasanten Aufstieg eines jungen Mannes, der bei der DKV eine Versicherungslehre macht, mit 25 Jahren seine erste Million verdient und ein paar Jahre später ein Heer von mehr als 1.000 Mitarbeitern befehligt. „Bilder aus dem Absurdistan des grenzenlosen Wachstums“, kommentiert dies ein TV-Moderator im Kulturmagazin „Titel, Thesen, Temperamente“. 

Gezeigt wird, wie der Sohn eines aus der Türkei eingewanderten Schusters mit seinen Gefolgsleuten ein Leben in Saus und Braus führt. Ferrari und Porsche in großer Zahl gehören zum Firmenmobiliar, schöne Frauen tauchen gerne vor der Kamera auf – genauso wie dicke Zigarren. Natürlich dürfen Luxusausflüge nicht fehlen, etwa nach New York. „Ich habe so ein krasses Leben“, sagt Göker über sich. Grenzen scheint er keine zu kennen. Das finden viele seiner Anhänger auch – und folgen ihm begeistert. Sogar heute noch. 

Gier frisst Hirn

Mit Versicherungen Millionär werden

Alle haben sie bei MEG - dem von Göker gegründeten Versicherungsvertrieb - nur ein Ziel: so viele private Krankenversicherungen wie möglich verkaufen. Denn das lohnt sich über alle Maßen: Mehrere tausend Euro, im Extrem sogar bis zu 8.000 Euro verdient ein Vermittler an einem einzigen Kunden, für ein paar Stunden Arbeit. So viel Provision zahlen die Versicherer, denn auch für die Manager in den dunklen Maßanzügen lohnt sich das Geschäft: Ein Kunde, der erst einmal in der privaten Krankenversicherung (PKV) ist, zahlt seine Prämien ein Leben lang. Der Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist ja meist verbaut. So wollen es die Regeln.

Vordergründig geht es in dem 80 Minuten langen Film um das Porträt eines Versicherungsvertreters, der in Kassel aus dem Nichts den zweitgrößten Vertrieb für private Krankenversicherungen aufgebaut hat – die MEG, deren Kürzel übrigens für den Helden selbst steht: Mehmet Ercan Göker. Der Filmemacher Klaus Stern, der selbst aus Kassel kommt, hat den Hauptakteur über einige Jahre verfolgt – und nach der Insolvenz von MEG exklusiv interviewt. Zu Wort kommen aber auch Gefolgsleute, die sich von dem ganzen Zirkus rund um MEG inzwischen distanziert haben. 

Heiratsantrag: MEG-Chef Mehmet Göker kniet vor einem Mitarbeiter und schwört ihn öffentlich für sein weiteres Leben auf die Firma MEG ein. Quelle: Sternfilm / Ulf Schaumlöffel

Foto: Handelsblatt
MEG und die Versicherer
Im März 2009 lässt Göker den Sänger Paul Potts einfliegen, um in der Stadthalle Kassel die besten MEG-Verkäufer zu küren. Unter den 1200 Gästen sitzen auch die Honoratioren der Allianz und Axa Krankenversicherung und lauschen dem "Ave Maria" des Tenors, schreibt der Spiegel.
Filmemacher Klaus Stern über das Verhalten der Versicherer: „Ich habe sehr freundlich und sehr nett angefragt bei verschiedenen Versicherungskonzernen, die mit Göker zusammengearbeitet haben, die Axa, die Alte Leipziger, ob sie mir ein Interview geben würden vor der Kamera. Und dann haben sich alle zurückgezogen und gesagt: Ach, laufende Prozesse, laufende Verhandlungsverfahren, tut uns leid, Herr Stern, eigentlich sehr gern, aber das können wir leider nicht machen.“
Anfang des Jahres 2009 hatten vier Versicherungsgesellschaften Provisionsvorschüsse gezahlt, die im Jahr 2009 und teilweise auch noch in 2010 abgearbeitet werden sollten: AXA 6 Millioen Euro, Central 8 Millionen Euro, Allianz 2 Millionen Euro und Consal 3,5 Millionen Euro, insgesamt also 19,5 Millionen. Euro, wie sich aus dem Insolvenzbericht ergibt. Etwa zur Jahresmitte valutierten diese Vorschüsse noch in Höhe von 11,28 Mio. Euro und waren im Übrigen tatsächlich durch entstandene Provisionsansprüche abgearbeitet.
Es wurden weitere Vorschüsse gezahlt unter teilweiser Verrechnung der noch nicht abgearbeiteten Vorschüsse, und zwar von der Inter 1,5 Millionen Euro und von der AXA 4 Millionen Euro. Danach bestanden also Forderungen aus gezahlten und nicht abgearbeiteten Vorschüssen wie folgt: AXA 7 Millionen Euro, Inter 1,5 Millionen Euro, Consal 1,5 Mio. Euro, Central 4 Millionen Euro, Allianz 1,7 Millionen Euro. Insgesamt errechnete der Insolvenzverwalter eine Summe von 15,7 Millionen Euro.
Die Forderungen der Versicherungsgesellschaften von insgesamt 15,7 Millionen Euro erhöhten sich jedoch noch erheblich, weil viele der bereits verrechneten Provisionsansprüche der MEG storniert werden mussten, rechnet der Insolvenzverwalter vor. Überschlägig ist davon auszugehen, dass weitere ca. 15 Millionen Euro aus Stornierungen von den Versicherungsgesellschaften geltend gemacht werden können.
AXA ist in einer Stundungsvereinbarung vom 28.09.2009 mit allen ihren zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Forderungen zur Vermeidung einer Überschuldung der MEG hinter alle anderen Forderungen von Gläubigern im Rang zurückgetreten ist. Die Forderungen der AXA von rund 11 Millionen Euro sind also im Insolvenzverfahren nachrangig. Die Forderungen der anderen Versicherungen belaufen sich überschlägig auf 21 Millionen Euro.
eLetztlich führte die in der Führungsebene der MEG AG eingetretene Krise dazu, dass Mehmet Göker am 11.09.2009 seine Ämter niederlegte und seinen Arbeitsplatz bei der MEG AG räumte. Um die MEG aus der zu diesem Zeitpunkt bedrohlichen finanziellen Schieflage zu bringen, wurden eine Vielzahl von Gesprächen mit den Versicherungen geführt, um zerstörtes Vertrauen wieder aufzubauen. Auf Initiative der AXA, die eine Beteiligung an der Aragon AG hält, wurden Übernahmeverhandlungen geführt. Das Ergebnis: Sämtliche Aktien von Mehmet Göker wurden an die Aragon AG verkauft. Der Kaufpreis belief sich auf 1,00 Euro, heißt es im Insolvenzbericht.
Die Aragon AG hat nach Übernahme der MEG ein Darlehen in Höhe von 6,5 Millionen Euro gewährt. Dieses sei nachrangig, heißt es im Insolvenzbericht
Der Versicherungskonzern Axa klagt in Kassel gegen den ehemaligen Vorstand des insolventen Spezialvertriebs MEG. Eine drei viertel Million Euro will die Axa von Mehmet Göker zurückhaben. Im Detail geht es um Provisionsvorschüsse, die die Axa an Mehmet Göker bezahlt hatte. Zum vereinbarten Geschäftsumfang kam es dann aber nicht mehr. Die MEG AG hatte im Oktober 2009 Insolvenz erklärt, schreibt das Investment.
Mehmet Göker ist vom Landgericht Kassel zur Rückzahlung von Vorschüssen verurteilt worden. Die Allianz hatte eine sechsstellige Summe von dem ehemaligen Chef der MEG AG zurückgefordert. Die 6. Zivilkammer des Landgerichts Kassel verurteilte Göker nun zur Zahlung von 125.000 Euro an die Allianz, schreibt das Investment.

Mehmet Göker und seine Verkäufer sind diejenigen, die das Geschäft reinholen. Sie sammeln Adressen, sitzen am Telefon und schauen zuletzt auch mal beim Kunden vorbei – damit der unterschreibt und die Vermittler selbst Geld verdienen. Gewissermaßen sind sie die Täter, die in dem Film jedoch sehr gut wegkommen. Wie schlecht mancher Abschluss für den Kunden tatsächlich ist, kann der Zuschauer nur erahnen. Verbraucherschützer werden daher enttäuscht sein.

Der Film liefert etwas anderes: Lustige, irritierende und manchmal auch traurige Einblicke in das Innenleben von Menschen, die ihr Leben dem Verkauf verschrieben haben. Klar wird überdies: Ohne die Versicherer als Anstifter liefe in diesem Beruf gar nichts. Denn die Konzerne locken mit den Geldbündeln, die Vertreter erst gierig machen: Mit Göker wollen sie in ein paar Jahren Millionär werden. Man muss dieses Ziel mit großer Hingabe verfolgen, es mit aller Kraft wollen. Der Chef selbst ist dafür das leuchtende Vorbild. 

Bei Mehmet Göker sitzen viele bekannte Namen aus der Versicherungswirtschaft mit im Boot. Das zeigt: Bei MEG geht es nicht um einen spektakulären Einzelfall, hier zeigt eine Branche ein Gesicht, das viele bisher nicht kennen. Göker selbst hat dabei keine Hemmungen, seine ehemaligen Partner über den Film vorzuführen. Indem er sein Leben öffentlich zeigt und alle Vorwürfe elegant abwehrt, blamiert ein einziger Vertreter eine ganze Branche. Sind alle Vermittler so, fragt sich der kritische Zuschauer?

Viele Versicherungsmanager wissen, dass sie es übertrieben haben. Nicht umsonst diskutierte die Versicherungswirtschaft nach dem Niedergang der MEG besonders intensiv über Provisionen in der privaten Krankenversicherung. Nun werden zwar die Provisionen pro Vertragsabschluss zwar begrenzt. Doch an den Vertriebsmethoden, wie sie in dem Film beschrieben werden, ändert sich wenig. Verkauf ist eben ein hartes Geschäft.

Das neue Leben des Mehmet Göker in der Türkei: Sonne, Swimmingpool und Versicherungen verkaufen - aber nur in der Firma, die über seine Mutter läuft. Quelle: Sternfilm

Foto: Handelsblatt

Der Film liefert reichlich Anschauungsmaterial, wie in der Assekuranz Geld gemacht wird. An vorderster Front mischen bei Göker die drei größten Versicherungskonzerne in Europa mit: Axa, Allianz und die Generali – mit deren Tochter Central. Doch nicht nur Aktiengesellschaften, auch die als weniger aggressiv bekannten Versicherungsvereine lassen sich nicht lumpen. Alte Leipziger und auch die Kölner Gothaer tauchen bei Göker auf. 

Kein Zufall ist es daher, dass der am vergangenen Donnerstag bundesweit angelaufene Film in Versicherungshochburgen wie Köln besonders gut läuft. Schließlich sitzen hier Axa, Central und Gothaer. Die ersten Vorstellungen seien komplett ausgebucht gewesen, berichtet Filmemacher Stern. Für viele Mitarbeiter von Versicherungskonzernen ist es offenbar hoch  interessant zu erfahren, wie Vertrieb wirklich und richtig läuft.

So verdiente Mehmet Göker mit Provisionen Millionen
„Bericht zur ersten Gläubigerversammlungim Insolvenzverfahren MEG AGAmtsgericht Kassel Az. 661 IN 381/09vorgelegt vom InsolvenzverwalterDr. Fritz WesthelleRechtsanwaltFachanwalt für Insolvenz- und Arbeitsrecht“ Quelle: Insolvenzbericht
Mehmet Göker wurde am 2. April 1979 geboren. Die Ursprünge der MEG gehen auf ein Einzelunternehmen zurück, das durch nach seiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der DKV am 01.04.2003 gegründet wurde. Er firmierte unter der Bezeichnung “MEG Versicherungsspezialist e. K.“ und übte laut Handelsregistereintragung die Tätigkeit als Makler von Versicherungen und Bausparverträgen aus.
Das Geschäftsmodell war anfangs so: Die für Göker tätigen, selbständigen Vermittler erwarben Kundenkontakte bzw. Kundendaten („Leads“). Dabei handelt es sich um Kundendaten speziell aus den Bereichen Versicherungen, Finanzierungen und Geldanlagen, die von diesen Vertriebsagenturen insbesondere auf Internetplattformen generiert werden.Der jeweilige Mitarbeiter reichte den Antrag bei der MEG e. K. ein. Danach floss - je nach den vereinbarten Konditionen mit dem Versicherer - die Abschlussprovision an die MEG e. K. In der Regel verblieben zwischen 25 - 35 Prozent der Provision eines jeden Vertrages bei der MEG e. K.
Umsatzerlöse erstes Halbjahr 2003: gut 77.000 Euro, Gewinn: ca. 24.000 Euro.Bilanz für 2004: Umsatz von ca. 109.000 Euro. Tatsächlich beliefen sich die vereinnahmten Provisionen auf ca. 513.000 Euro. Die Differenz hängt damit zusammen, dass die Provision im Verkauf von privaten Krankenversicherungen erst nach Ablauf einer Stornofrist von 12 Monaten endgültig verdient ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung ergab einen Fehlbetrag in Höhe von gut 98.000 Euro.
Bis Ende 2004 entwickelte sich das Geschäft der MEG e. K. positiv, zumal das Unternehmen gemessen an den Umsatzzahlen einen relativ geringen Kostenapparat hatte. Letztlich hielt jeder einzelne Vertriebsmitarbeiter den Kontakt zu dem Kunden und stand für Fragen zu dem jeweiligen Versicherungsvertrag zur Verfügung. Die MEG e. K. verfügte bereits in kurzer Zeit über eine feste Vertriebsstruktur. Es gab in der oberen Vertriebsebene einige Organisationsdirektoren, unter denen sich weitere Vertriebsmitarbeiter formierten, die zuvor von den Organisationsdirektoren angeworben wurden.
Ende 2005 verfügte die MEG e. K. über gut 40 selbständige Mitarbeiter. Der Führungsstab wurde um mehrere Organisationsdirektoren erweitert, die selbst mindestens drei bis sechs neue Vertriebsmitarbeiter anzuwerben hatten. Nach Auskunft eines ehemaligen Vertriebsmitarbeiters habe bereits zu dieser Zeit die Qualität der Vertragsabschlüsse gelitten, da auch ungelernte selbstständige Mitarbeiter angeworben wurden.
Im Jahr 2005 flossen Provisionen von ca. 2,6 Millionen Euro. Es wurde ein Gewinn von knapp 52.000 Euro errechnet, demgegenüber lagen die Entnahmen des Inhabers, saldiert mit den Einlagen, bei ca. 490.000 Euro. 2005 wurde erstmals ein gebrauchter Ferrari zum Kaufpreis von 77.900 Euro angeschafft. Insgesamt wurden in diesem Jahr für ca. 178.000 Euro Investitionen in den Fuhrpark vorgenommen.
Die MEG e. K. bot den Vertriebsmitarbeitern Ende 2005 / Anfang 2006 die Möglichkeit an, die Leads direkt über die MEG e. K. zu erwerben. Die Beratung und der Verkauf der Versicherungen erfolgte in der Regel per Telefon, so dass die Kosten bei den Vertriebsmitarbeitern im Rahmen gehalten werden konnten. Neben der Vertriebsstruktur versuchte die MEG e. K. daneben auch, eine eigene Betriebsstruktur aufzubauen für Nachbereitung und Verwaltung der abgeschlossenen Verträge aufzubauen.
Die MEG AG wurde am 13.07.2006 im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter Nummer HRB 13995 eingetragen. Das Grundkapital betrug seinerzeit und bis zur Erstellung des Insolvenzberichts 50.000 Euro. Der Umsatz schnellt 2006 auf ca. 13,95 Millionen Euro hoch, vervielfacht sich also gegenüber den Einnahmen von 2,6 Millionen Euro im Vorjahr. Bei Gründung hatte die MEG AG ca. 40 Mitarbeiter, zum Jahresende 2006 waren über 150 Mitarbeiter beschäftigt. Von Ende 2007 bis Anfang 2008 gründete die Gesellschaft Zweigniederlassungen unter der glei-chen Firma in München, Bielefeld, Stuttgart, Würzburg, Hamburg und Cottbus. Später kamen noch hinzu Berlin, Düsseldorf-Ratingen, Frankfurt-Eschborn, Hannover, Lübeck und Mannheim. Geplant war die Eröffnung weiterer Standorte in Dortmund, Dresden, Frankfurt/Oder, Lüneburg und Nürnberg.
Der „Vertrieb“ war streng strukturiert und hierarchisch angelegt. Unterhalb des Vertriebsvorstandes waren Mitglieder des Vorstandes angesiedelt, die wiederum für eine bestimmte Zahl von Vertriebsdirektoren verantwortlich waren. Unterhalb der Vertriebsdirektoren waren „Orga-Direktoren“ angesiedelt, die eigene Vertriebstruppen von bis zu dreißig Vertriebsmitarbeitern führten. Die Entlohnung erfolgte von oben nach unten. Bei Abschluss eines Vertrages schüttet die jeweilige Versicherung bis zu 15 Monatsbeiträge als Abschlussprovision an die MEG AG aus. Durchschnittlich waren es ca. 14,43 Monatsbeiträge (bei Gewichtung der sechs sog. „Premium-Versicherungen“, mit denen die größten Umsätze erzielt wurden). Bei dem Vertriebsmitarbeiter, der für den Abschluss verantwortlich war, kamen hiervon bei selbständig Tätigen zwischen 6,5 und 8 Monatsbeiträgen an, bei angestellten Mitarbeitern zwischen 1,75 und 4,25 Monatsbeiträgen.
2007 führte aus rechtlicher Sicht die aufgekommene Frage der Scheinselbständigkeit der für die Gesellschaft tätigen Vertriebsmitarbeiter zu wesentlichen Veränderungen innerhalb der Vertriebsstrukturen der Gesellschaft. Zu dieser Zeit waren ca. 300 Vertriebsmitarbeiter für die MEG AG tätig. Die Frage der Scheinselbständigkeit war letztlich auch Anknüpfungspunkt für die Strafverfolgungsorgane und Sozialversicherungsträger, Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen des Unternehmens wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und der Unterschlagung von Sozialabgaben einzuleiten. Dies führte im April 2007 zu Durchsuchungen des Firmengebäudes und auch von Privatwohnungen einzelner Vorstandsmitglieder und weitergehender Ermittlungen insbesondere gegen Mehmet Göker.
Am Ende des gegen Mehmet Göker insoweit eingeleiteten Strafverfahrens wurde er bei einem angenommenen täglichen Nettoverdienst von 1.000 Euro zu einer Gesamtgeldstrafe von 720.000 Euro verurteilt. Letztlich stellte die Rentenversicherung am Ende ihrer Ermittlungen fest, dass die von der Gesellschaft als Vertriebsmitarbeiter eingesetzten Personen deren Direktionsrecht unterlagen, in den Betrieb der Insolvenzschuldnerin eingegliedert und der Gesellschaft gegenüber weisungsgebunden waren.
Zu Beginn des Jahres 2008 hatte die MEG AG die meisten der bislang für sie selbständig tätigen Mitarbeiter nach und nach in abhängige Beschäftigungsverhältnisses übergeleitet. Die Konditionen mit den Mitarbeitern waren allerdings unterschiedlich vereinbart. So konnte zum Beispiel ein Mitarbeiter bei einem Grundgehalt von 4.000,00 EUR noch zusätzliche Einnahmen durch Provisionen erzielen. Auf diese Weise mussten sogar die Auszubildenden im Vertrieb ihre Ausbildungsgehälter „ins Verdienen bringen“. Wer also keine Provisionen erarbeitete, bekam letzten Endes nicht einmal seine Ausbildungsvergütung.
Insbesondere durch vorschussweise ausbezahlte Provisionen einzelner Versicherungsgesellschaften in Millionenhöhe gelang es der MEG AG, sich als weiterhin wachsendes Unternehmen darzustellen. Die Vorauszahlungen auf noch abzuschließende Versicherungsverträge erfolgten bereits im Gründungsjahr der Gesellschaft im Jahr 2006, danach bis in das Jahr 2009 hinein jeweils zu Beginn eines Jahres.
Umsatzerlöse:2006: 11,18 Millionen Euro2007: 33,3 Millionen Euro2008: 53,7 Millionen EuroBis August 2009: 48,5 Millionen Euro Jahresüberschuss:2006: - 2.294.333,592007: 280.589,822008: 3.118.472,94Bis August 2009: -418.022,29
Sowohl die Mitarbeiter der MEG AG als auch die mit der MEG AG zusammen arbeitenden Versicherungsgesellschaften verloren immer mehr das Vertrauen in Herrn Göker, da er die Versprechungen, die er abgab, nicht einhielt. Hierneben äußerte der Aufsichtsrat immer deutlicher seinen „Unmut“ über die Alleingänge des Herrn Göker, da er trotz früherer Ermahnungen des Aufsichtsrats noch immer ohne die vorherige Zustimmung der zuständigen Organe Privatentnahmen vornahm. So wurden Privatentnahmen des Vorstandsvorsitzenden und Alleinaktionärs Göker verzeichnet in Höhe von ca. 1,3 Millionen Euro für die Begleichung privater Steuerschulden, 400.000 Euro für die Restzahlung der Türkeivillen und 100.000 Euro für Kreditkartenverbindlichkeiten aus einer Reise nach Las Vegas. Ferner wurden Erlöse aus Verkäufen von MEG - Fahrzeugen in Höhe von ca. 60.000 Euro an Göker privat bemängelt, ohne dass ein ordnungsgemäßer Kasseneingang vermerkt werden konnte.
In dem Protokoll über die Sitzung des Aufsichtsrats vom 12.08.2009 wurde festgestellt, dass die MEG AG unter der Führung des Vorstandsvorsitzenden Göker zu lange Zeit zu großen Wert auf personelles Wachstum des Vertriebs und den bloßen Umsatz gelegt habe. Im Gegenzug sei es versäumt worden, die Qualität der Mitarbeiter und des Maklergeschäftes ausreichend zu beachten. Mit der Häufung von aufgedeckten Fällen der Urkundenfälschung trat die immer mehr zurückgehende Qualität der Leistungen der Vertriebsmitarbeiter nunmehr immer deutlicher zum Vorschein und führte dazu, dass die Versicherungsgesellschaften auf Distanz zur MEG AG gingen. Letztlich führte die in der Führungsebene der MEG AG eingetretene Krise dazu, dass Göker am 11. September 2009 seine Ämter niederlegte und seinen Arbeitsplatz bei der MEG AG räumte. Die Geschäfte übernahm ab diesem Zeitpunkt das Vorstandsmitglied Michael Kopeinigg.
Um die MEG AG aus der bedrohlichen finanziellen Schieflage zu bringen, führte Kopeinigg eine Vielzahl von Gesprächen mit den Versicherungen mit dem Ziel, zerstörtes Vertrauen wieder aufzubauen. Hierneben verhandelte er mit diversen Beteiligungsgesellschaften über eine mögliche Beteiligung an der MEG AG. Auf Initiative der AXA, die eine Beteiligung an der Aragon AG hält, wurden sodann Übernahmeverhandlungen geführt, die nach relativ kurzer Prüfungsphase seitens der Aragon AG mit Anteilskaufvertrag vom 25.09.2009 zu Ende gebracht wurden. Sämtliche Aktien des Herrn Göker wurden an die Aragon AG verkauft, was umso bemerkenswerter ist, als dieser zuvor seine Aktien zur Besicherung von aufgenommenen Darlehen der Insolvenzschuldnerin verpfändet hatte. Der Kaufpreis belief sich auf 1,00 Euro. Für den Fall, dass es gelingen sollte, in einem der folgenden Geschäftsjahre mindestens 5 Millionen Euro Gewinn vor Steuern zu erzielen, wurden weitere Zusatzkaufpreise versprochen, die sich im Höchstfall auf 8 Millionen Euro belaufen hätten.
Obwohl die Aragon AG 6,5 Mio. Euro in das Unternehmen einbrachte, mussten deren Vorstände nach nicht einmal 5 Wochen erkennen, dass die Zahlungsunfähigkeit der MEG  nicht zu verhindern war. In Folge dessen wurde der Darlehensvertrag am 27.10.2009 seitens der Aragon AG gegenüber der MEG AG wegen eingetretener Zahlungsunfähigkeit fristlos gekündigt. Danach blieb keine andere Möglichkeit als der nunmehr schriftlich festgeschriebenen Zahlungsunfähigkeit Rechnung zu tragen und das Insolvenzverfahren zu beantragen.

Eine besonders spektakuläre Rolle bei MEG spielt der zweitgrößte Versicherungskonzern in Europa, die französische Axa. Der Chef des deutschen Krankenversicherers der Axa, Gernot Schlösser, tritt persönlich in Jubelveranstaltungen des Göker-Vertriebs MEG auf und sagt dabei Sätze wie diese: „Wir, liebe MEGler, sind froh und glücklich, dass es sie gibt. Und dass sie das in den Jahren erreicht haben.“ 

Dokumentiert ist das in einem MEG-Firmenvideo 2008. Axa-Manager Schlösser sagt weiter: „Eine solche Entwicklung, eine solche Steigerung in einem Jahr mit einem Plus von sage und schreibe 115 Prozent hat diese Republik weder in der Krankenversicherungs- noch in Finanzdienstleistungs- noch in sonstigen Versicherungsabsätzen noch nicht gesehen.“ 

Schlösser spricht von privaten Krankenversicherungen, die von den Göker-Truppen tausendfach verkauft worden sind. Dabei spielten die Versicherer eine wesentlich aktivere Rolle, als gemeinhin angenommen wird. Der Auftritt von Schlösser bei MEG zeigt dies. Und Göker bestätigt es selbst mit Sätzen: „Das war der Standardsatz der Axa: Mein lieber Herr Göker, was können wir denn tun, um noch mehr zu bekommen.?“ 

Mehmet Göker und Prominente: Hier schneit zufällig der Fußballmanager Günter Netzer bei ihm rein. Quelle: Sternfilm

Foto: Handelsblatt

Mehr heißt: Mehr Verträge, mehr Abschlüsse von Kunden. Dafür taten Axa und andere Versicherer auch wesentlich mehr als üblich. „Auf Zuruf habe ich von Versicherern Millionen bekommen. Da war keine Unterschrift“, erzählt Göker. Dass Versicherer so freizügig Geld ihrer Kunden an einen Vertrieb überweisen, war bisher selten zu hören. 

Denn ungewöhnlich ist: Es geht nicht um ein Geschäft, das gemacht wurde. Göker redet hier von Vorschüssen in Millionenhöhe. Auf dem Geld blieben etliche Versicherer nach der Insolvenz von MEG sitzen. Die privaten Schulden von Mehmet Göker belaufen sich daher auf 21 Millionen Euro. Die Versicherungsgesellschaften fordern 17 Millionen Euro von ihm, der Insolvenzverwalter vier Millionen Euro.

Der Ex-Chef der MEG sieht das alles jedoch ganz locker. Die Summe, um die es sich drehe, seien zwei Millionen oder 1,5 Millionen Euro. 

Und ganz unverhohlen droht er seinen ehemaligen Geschäftspartnern für den Fall, dass diese ihm zu stark auf die Pelle rücken. Göker: „Mir hat mal ein hochrangiger Mitarbeiter einer großen deutschen Krankenversicherung gesagt, dass viele Versicherungsvorstände und Mitarbeiter Angst haben, wenn wirklich rauskommt, wie das alles abgelaufen ist.“ 

„Titel, Thesen, Temperamente“ kommentiert das so: „Es profitieren einfach zu viele Firmen von diesem Vertriebsmodell. Und im Fall einer Millionenpleite gibt es immer einen, der zahlt: der Kunde.“ Der Filmemacher Klaus Stern meint ganz trocken: „Da wurde provisionsgetrieben verkauft.“ Das heißt: Wer die meisten Provisionen anbot für Verträge, der erhielt als Versicherer auch das meiste Geschäft.

Die größten privaten Krankenversicherer
In Deutschland sind knapp neun Millionen Menschen privat voll krankenversichert. Die gesetzliche Konkurrenz, die Krankenkassen, versichert rund 70 Millionen. Insgesamt gibt es 47 private Krankenversicherer. Die Produkte werden zum Teil stark über Vermittler vertrieben, die sich gern an den versprochenen Provisionen orientieren.
Der Versicherungsverein aus Koblenz hat mit Abstand die meisten Vollversicherten: 2,2 Millionen. Der größte Teil davon sind Kunden, die beihilfeberechtigt sind, also aus Beamte sind oder zum Umfeld von Beamten zählen. Rund 400.000 Personen gehören zur Gruppe der Angestellten und Selbstständigen. Die Gesellschaft hat in der Regel die meisten Zugänge pro Jahr, hat eine vergleichsweise einfache Tarifstruktur, bietet keine Billigtarife und ist bekannt für ihre Sparsamkeit.
Die Tochter des Erstversicherers Ergo hatte 2010 durch die Fusion mit der Victoria mehr Beitragseinnahmen als der Konkurrent Debeka, doch nach mit gut 900.000 deutlich weniger Vollversicherte. Seither ist die Zahl der Vollversicherten gesunken, auf 882.000 Personen im Jahr 2012. Auch gemessen an den Beitragseinnahmen liegt nun Konkurrent Debeka wieder vor, weil die DKV nicht so stark wächst. Das Unternehmen hat seine Tarifstruktur saniert.
Die Tochter des französischen Versicherers ist durch Fusionen die Nummer drei geworden. Sie ist in den vergangenen Jahren weiter gewachsen, liegt aber mit knapp 780.000 Vollversicherten noch ein gutes Stück hinter der DKV.
Die Krankenversicherung des größten europäischen Versicherungskonzerns verliert seit Jahren Vollversicherte, auch in 2012: Gut 670.000 Personen sind es nun. Das Geschäftsfeld ist im Kontext des großen Allianz-Konzerns sehr klein, weshalb es immer wieder Gerüchte gibt, der Konzern würde sich lieber ganz auf Zusatzversicherungen im Rahmen einer Bürgerversicherung konzentrieren.
Die Tochter des Generali-Konzerns hat ein großes Problem mit Billigtarifen und Nichtzahlern. In den vergangenen Jahren war das Unternehmen sehr stark gewachsen und sprang daher über die Marke von mehr als einer halben Million Vollversicherten. Doch viele neue Kunden haben nicht das gehalten, was sich der Versicherer von ihnen versprochen hat. Daher musste die Gesellschaft mit saftigen Beitragserhöhungen reagieren, um Verluste in den Griff zu bekommen. Kundenverluste waren die Folge. 2012 war der Abgang extrem stark: um minus 76.800 Personen auf rund 418.000.
Der Versicherungsverein versucht seinen Bestand von rund 470.000 Vollversicherten zu halten, was auch 2012 gelang. Und es hält auch seine Beitragserhöhungen in Grenzen. Neuer Schwung ist in das Unternehmen gekommen, seit die Krankenversicherung des Deutschen Ring in die Gruppe eintrat. Dieses Unternehmen wächst vergleichsweise stark und ist mit 138.000 Vollversicherten die Nr. 18 der Branche.
Die Tochter des größten Sparkassenversicherers Versicherungskammer Bayern (VKB) schützt rund 370.000 Vollversicherte. 2012 ging die Zahl um rund 10.000 zurück.
Der Dortmunder Versicherungsverein ist stark auf die Krankenversicherung spezialisiert und hat keine Scheu, auch unbequeme Meinungen innerhalb der Branche offensiv zu vertreten. Einige Jahre stagnierte die Zahl der Vollversicherten bei 385.000, im Jahre 2012 waren es knapp 392.000 Personen. Aufgefallen ist der Versicherer mit saftigen Beitragsrückerstattungen.
Der Versicherungsverein sorgt auch in der Krankenversicherung für frischen Wind und profitiert von seiner vergleichsweise schlanken Kostenstruktur. Die Zahl der Kunden steigt seit Jahren stetig. Im Jahre 2012 kamen mehr als 7000 hinzu, es sind rund 393.000.
Der Versicherer aus Wuppertal versucht seit einigen Jahren, seinen Bestand bei rund 300.000 zu halten. 305.000 waren es 2012.
Die Gesellschaft gehört zum Konzern Alte Leipziger. Zuletzt hat sich das Unternehmen auf die Seite derjenigen geschlagen, die hohe Provisionen in der privaten Krankenversicherung ablehnen. Die Gesellschaft hat rund 243.000 Vollversicherte. 2012 kamen rund 6.500 Personen dazu.
Traditionell gehört der nicht konzerngebundene Versicherungsverein aus Lüneburg zu den Unternehmen, die kostenbewusst arbeiten. Die gut 200.000 Vollversicherten erhalten über Beitragsrückerstattungen und für kostenbewusstes Verhalten regelmäßig Geld gutgeschrieben.
Die Gesellschaft aus Hamburg expandierte in den vergangenen Jahren sehr stark und hat sich auf Billigtarife spezialisiert. Im Gegensatz zu einigen größeren Konkurrenten hat der Versicherer allerdings weniger Probleme mit dieser Klientel. Das Problem der Nichtzahler versucht Hanse-Merkur mit einem eigenen extrem günstigen Tarif in den Griff zu bekommen. Die Zahl der Vollversicherten ist 2012 erneut deutlich auf knapp 227.000 Personen gestiegen.
Der Versicherer aus der Nähe von Stuttgart hat ein übersichtliches Tarifwerk und lehnt geschlossene Tarife ab. Die Beiträge seiner knapp 170.000 Vollversicherten stiegen zuletzt unterdurchschnittlich.
Mit rund 165.000 Vollversicherten ist der Versicherungsverein aus Köln die Nr. 15 unter den gut 40 privaten Krankenversicherern. Die Kundenzahl ging 2012 um knapp 3000 zurück.

 

Gute Kundenberatung sieht aus Sicht von Verbraucherschützern dagegen anders aus: Zuerst sollte der Vermittler den Bedarf des Kunden prüfen und dann ein Angebot raussuchen, das am besten auf die jeweiligen Bedürfnisse passt. Hier jedoch wird der Eindruck erweckt, dass der jeweilige Versicherer schon vor Vertragsschluss feststeht. Entscheidend ist nicht der Bedarf des Kunden, sondern welcher Versicherer die höchsten Vorschüsse zahlt. 

Wie Bilder aus gemeinsamen Zeiten belegen, war Axa nicht der einzige Versicherer, der gerne mit Göker Geschäfte machte. Ganz genau listet der Insolvenzverwalter der MEG auf, wie viele Millionen die Versicherer bei MEG versenkt haben. Vor der Kamera mochte dann aber keiner der Branchengrößen über Göker reden. „Der Fall ist für die Assekuranz mehr als peinlich“, folgert Rüdiger Jungbluth in der „Zeit“. In den Vorstandsetagen von Allianz, Axa, Hallescher, Inter, Central und Alter Leipziger sei man schon länger nicht mehr gut auf den Kasseler Starverkäufer zu sprechen.  

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Besonders stark erwischte es Axa. Der Insolvenzverwalter hält fest: AXA habe 2009 nachrangige Forderungen von rund 11 Millionen Euro gehabt. Die Forderungen der anderen Versicherungen beliefen sich damals überschlägig auf 21 Millionen Euro. Die „Zeit“ beziffert den Schuldenberg der MEG auf 50 Millionen Euro. Ein großer Teil entfällt auf Axa, der Versicherer versuchte ja bis zuletzt, MEG vor der Insolvenz zu retten. 

Axa-Sprecher Ingo Koch fehlte bisher jedoch die Zeit, mit dem Handelsblatt über den Fall zu reden. Schriftlich teilte er mit: „Wir äußern uns zum Thema MEG und handelnden Personen aufgrund des laufenden Verfahrens nicht.“

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