Comeback von Florian Homm: „Selbst ein reformierter Pitbull ist immer noch einer“
Begehrter Gesprächspartner: Die Beteiligung am Fußballclub Borussia Dortmund sorgte für Publicity.
Foto: apDüsseldorf. Ein kalter Herbsttag im Jahr 2005. Ein mehr als zwei Meter großer Mann pflügt durch die Westfalenhalle Dortmund. Die Aktionäre der Borussia weichen zur Seite, die meisten von ihnen bodenständige Menschen, die gar nicht wissen, was ein Hedge-Fonds ist. Sie schauen im wahrsten Sinne des Wortes ehrfurchtsvoll zu ihm hoch – mit Betonung auf „Furcht“. Es ist der Tag, an dem Florian Homm deutschlandweit bekannt wird – als Retter des Traditionsvereins. Der Hedge-Fonds-Manager, Prototyp der Heuschrecke, der das Geld gibt, das die Schwarz-Gelben so dringend brauchen.
Die Medienvertreter scharen sich um ihn wie die Motten um das Licht. Kaum jemand im Saal hat den Hünen vorher schon mal gesehen - sei es in real oder im Fernsehen. Bis heute zeigen die TV-Sender die Bilder dieses Tages, wenn sie über Homm berichten, weil es keine anderen gibt. Im Laufe der Hauptversammlung spricht Homm zu den Aktionären. Er sagt, er wolle dem BvB dienen, dem Club langfristig treu sein.