Drei Strategien, drei Depots: Cash-Quote verringern!
Georgios Kokologiannis
Foto: Pablo Castagnola [M]In den kommenden Wochen erwarte ich an den Aktienmärkten eher eine schwankungsreiche Seitwärtsbewegung als stark steigende Kurse. Selbst einen kräftigeren Rücksetzer halte ich für wesentlich wahrscheinlicher als die ungebremste Fortsetzung der jüngsten Rally.
Ein anhaltend hoher Bargeldbestand, wie ich ihn mittlerweile aufgebaut habe, wäre zwar das nervenschonendste Mittel solch eine Börsenphase zu überbrücken. Doch mein Ziel von möglichst kontinuierlichen sechs bis acht Prozent Rendite im Jahr lässt sich mit dieser Taktik kaum erreichen.
Daher werde ich die Cash-Quote verringern – und unter anderem in weitere Reverse-Bonuszertifikate investieren. Diese Produkte lohnen sich in zwei Szenarien: Wenn die Märkte nicht mehr von der Stelle kommen – oder abrutschen.
Auf die Beobachtungsliste genommen habe ich ein Reverse-Zertifikat, das die Deutsche Bank anbietet (WKN: DT0FAS). Die Funktionsweise: Sollte der Dax bis Mitte Juni zu keinem Zeitpunkt die Marke von 10500 Punkten überwinden, dann erzielt das Zertifikat einer Ertrag von 4,6 Prozent - das entspricht einer jährlichen Rendite von umgerechnet knapp zehn Prozent.