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Im Gesundheitswesen beklagen viele Arbeitskräfte nicht nur die teilweise schwierigen Rahmenbedingungen und die Herausforderungen bei der Jobsuche, sondern auch schlechte Bezahlung. Als Fachkraft wie beispielsweise als Krankenschwester ist der Verdienst dabei gar nicht so schlecht, wie die Mehrheit das erwartet. Eine aktuelle Studie von Pflegia.de zeigt auf: Erwartung und Realität unterscheiden sich teilweise erheblich. Mit diesem Wissen können Pflegefachkräfte und Krankenschwestern selbstbewusster in Verhandlungen gehen und damit auch das allgemeine Durchschnittsgehalt in der Pflege wieder anheben.
Pflege ist einer der Bereiche, der massiv unter dem Fachkräftemangel leidet. Wer jedoch denkt, die Jobsuche wäre dadurch einfacher, der irrt. Viele Fachkräfte bemängeln fehlende Transparenz, unklare Kommunikation und Überforderung in den Bewerbungsprozessen. Dabei ist das Problem nicht, einen Job zu finden. Die Herausforderung liegt darin, einen Job zu finden, in dem man sich wirklich wohl fühlt, weil er zum eigenen Leben, den persönlichen Werten und zum bevorzugten Arbeitsrhythmus passt.
Pflegekräfte achten dabei besonders auf Aspekte wie:
Gerade in der heutigen Zeit, in der alles immer teurer wird, ist das Gehalt ein nicht zu unterschätzender Faktor für oder gegen einen Arbeitgeber. Und das variiert, beispielsweise je nach Berufserfahrung, Anzahl der Kinder, der eigenen Steuerklasse und der Art der Einrichtung:
Auffällig ist dabei, dass Pflegefachkräfte, also auch Krankenschwestern, wesentlich weniger Gehalt erwarten, als sie bekommen könnten. Eine aktuelle Studie von Pflegia.de fand heraus, dass die Fachkräfte im Schnitt mit 14 Prozent Gehalt weniger rechnen, das sind umgerechnet 600 Euro: Bei einer 38-Stunden-Woche würden Arbeitgeber durchschnittlich 4.300 Euro brutto anbieten, die Gehaltserwartung der Arbeitnehmer liegt jedoch durchschnittlich bei 3.700 Euro.
„Die 600-Euro-Lücke zeigt: Viele Pflegekräfte müssen selbstbewusster in Gehaltsverhandlungen gehen“, sagt Felix Westphal, CEO und Gründer von Pflegia.de. Doch das scheint gar nicht so einfach zu sein, denn die Studie fand auch heraus: Pflegekräfte, die ins Berufsleben einsteigen, zeigen mit 3.600 Euro eine höhere Gehaltserwartung als solche, die nach ein oder zwei Jahren Berufserfahrung den Arbeitgeber wechseln wollen. Das bestätigt auch Felix Westphal: „Interessant ist der Rückgang bei Einsteigern auf 3.500 Euro. Das zeigt: Nach den ersten Berufserfahrungen werden viele Pflegekräfte vorsichtiger mit ihren Erwartungen, möglicherweise durch negative Erfahrungen bei Gehaltsverhandlungen.“
Das ist ein echtes Problem, da Fachkräfte mit geringerer Gehaltserwartung auch niedrigere Löhne verhandeln – das wiederum senkt das gesamte Durchschnittsgehalt und schadet der Branche. Denn diese hat bereits damit zu kämpfen, dass man ihr unterdurchschnittliche Bezahlung vorwirft.
Um Fachkräfte vor dieser Problematik zu bewahren, wurde Pflegia.de im Jahr 2018 von Felix Westphal, Masoud Shahryari und Lennart Steuer in Berlin gegründet. Das Unternehmen vermittelt Pflegekräfte und begleitet diese auch im Bewerbungsprozess.
Ziel von Pflegia.de ist es zum einen, die Jobsuche in der Pflege einfacher und transparenter zu machen. Zum anderen hat Pflegia.de die klare Vision, Pflegekräften nicht einfach irgendeinen Job zu vermitteln, sondern den Job, der wirklich zu den jeweiligen Menschen passt. Davon profitieren letztlich auch die Pflegeeinrichtungen, da zufriedene Pflegekräfte länger bei einem Arbeitgeber bleiben und dieser somit langfristig mit mehr Personal rechnen kann.
Heute vermittelt das Unternehmen tausende Vorstellungstermine pro Monat und arbeitet mit über 7.500 Einrichtungen zusammen. Seit der Eintragung als Pflegia GmbH im Jahr 2021 wächst die Plattform kontinuierlich weiter.
Pflegia.de weiß, dass der Job mehr ist als nur das Gehalt – und dass man Letzteres trotzdem nicht außer Acht lassen darf. Das Unternehmen möchte Pflegekräfte an den für sie optimalen Arbeitsplatz vermitteln. Deshalb bietet die Jobbörse Pflegia.de Pflegekräften genau das, was in herkömmlichen Bewerbungsprozessen oft fehlt: Transparenz, Einfachheit und persönliche Begleitung. Bei der Anmeldung wählen die Fachkräfte gezielt aus, welche Jobs und Einrichtungen sie interessieren – nach Einrichtungsart, Arbeitszeitmodell oder Region. Zudem können sie ihre genaue Position, Weiterbildungen, Berufserfahrung, Stundenumfang und den gewünschten Wechselzeitpunkt angeben. Dadurch erhalten sie ausschließlich passende Angebote und sparen wertvolle Zeit.
Das war jedoch nicht alles: Auf Wunsch begleitet ein persönlicher Karrierecoach die Bewerber. Dieser
Das Ergebnis: weniger Aufwand, mehr Transparenz und mehr Selbstbewusstsein, wenn man die Konditionen verhandelt.
Der gesamte Prozess ist zudem für den mobilen Zugriff optimiert: Alle Schritte lassen sich bequem über das Smartphone erledigen – inklusive Kommunikation per WhatsApp oder SMS.
Das spart den Bewerbern Zeit und Aufwand – und macht den Bewerbungsprozess wesentlich einfacher, angenehmer und effizienter.
Die Gehaltserwartung unterscheidet sich oft, da viele Pflegekräfte sich weniger Gehalt als real möglich ausrechnen. Eine Studie von Pflegia.de zeigt, dass Fachkräfte im Schnitt 14 Prozent weniger Gehalt erwarten, was etwa 600 Euro entspricht.
Im öffentlichen Dienst liegt der Verdienst je nach Berufserfahrung und Tarifvertrag als Berufseinsteiger zwischen 3.500 und 3.800 Euro brutto. Mit mehr Erfahrung kann er bis auf 4.400 Euro brutto steigen.
Pflegia unterstützt Pflegekräfte durch Transparenz im Bewerbungsprozess, individuelle Jobvermittlung und die Option, von einem Karrierecoach begleitet zu werden. Dies umfasst die Koordination von Gesprächen und Unterstützung bei Gehaltsverhandlungen.
Häufige Herausforderungen sind fehlende Transparenz, unklare Kommunikation und das Finden eines Jobs, der wirklich zu den persönlichen Werten und Lebensumständen passt.
Im öffentlichen Dienst wird nach Tarifvertrag bezahlt, während kirchliche Einrichtungen diese Gehälter oft als Orientierung nutzen. Private Einrichtungen haben oft keine Tarifverträge, was zu individuell vereinbarten und oft niedrigeren Gehältern führt.