Sustainable Impact Award 2023: Nachhaltige Verantwortung: Wie sichern wir die Zukunft des Kaffees?
Düsseldorf. Die Deutschen trinken gerne und viel Kaffee, das belegen Zahlen des Deutschen Kaffeeverbands, wonach auf eine Person hierzulande etwa 3,9 Kilogramm Röstkaffee und knapp ein Kilo Instantkaffee kommen. Im vergangenen Jahr kauften die Deutschen außerdem mehr Röstkaffee als je zuvor, etwa 480.000 Tonnen – ein Rekordhoch. Die fünf umsatzstärksten Länder beim Kaffeeabsatz sind Italien (5), Japan (4), Deutschland (3), Brasilien (2) und die USA (1).
Allerdings steigt auch seit Jahren der Preis für Kaffee. Kostete 2018 ein Kilo Röstkaffee noch etwa 11 Euro, so sind es in diesem Jahr durchschnittlich 13,80 Euro. Tendenz: steigend. Das hängt auch mit dem Klimawandel zusammen, denn durch klimatische Veränderungen gibt es weniger Anbauflächen für Kaffeepflanzen und damit zukünftig weniger Kaffeebohnen für das beliebte Heißgetränk.
Für Susanne Wege, Geschäftsführerin für Deutschland und Österreich beim Kaffeeunternehmen Lavazza, gibt es deswegen nur eine Option, um langfristig die Zukunft des Kaffees zu sichern. „Wir müssen mit Netzwerken und Kooperation vor Ort die Kaffeefarmer:innen über ökologisch und ökonomisch nachhaltige Anbaumethoden schulen, und gemeinsam mehr für einen nachhaltigen Kaffeeanbau tun. Sonst verlieren wir nicht bloß Kaffee als Getränk, sondern auch ein soziokulturelles Gut, wenn wir uns nicht mal eben auf eine Tasse bezahlbaren Kaffee treffen können“.
Von Susanne Wege, General Manager Germany & Austria bei Lavazza Deutschland, erfahren Sie in dieser Folge ‘So klingt Wirtschaft‘, dem wöchentlichen Business-Talk der Solutions by Handelsblatt Media Group,…
- was Kaffeeproduzent:innen und Farmer:innen gegen weniger Anbaufläche und steigende Preise tun können,
- wie wichtig Kooperation für eine nachhaltige Zukunft des Kaffees ist,
- wie die Nachhaltigkeitsarbeit vor Ort aussieht
- und was Lavazza Deutschland für die Zukunft des nachhaltigen Kaffees heute bereits tut.
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