Wachstumspotential: Von Mittelstand bis Konzern: Ausschreibungen erfolgreich meistern
Düsseldorf. Eine Schule braucht einen neuen Anstrich, eine Kommunalbehörde will neue Software für ihre Fachbereiche ordern und an einer Autobahn sollen Funkmasten für besseren Mobilemfang gebaut werden – alles Beispiele für öffentliche Ausschreibungen. In Deutschland müssen öffentliche Einrichtungen Aufträge für Beschaffungen und Dienstleistungen ausschreiben und in einem ein- bis mehrstufigen Auswahlverfahren vergeben.
2021 gab es laut dem Bundeswirtschaftsministerium über 182.000 Ausschreibungen im Gesamtwert von etwa 104 Milliarden Euro. Die meisten Aufträge gingen an Bauvorhaben, gefolgt von Lieferaufträgen und Dienstleistungsaufträgen. Dabei spielt die Größe eines Unternehmens bei Erfolg oder Misserfolg für die Vergabe eines öffentlichen Auftrags keine Rolle. Zwei Drittel aller öffentlichen Aufträge gingen 2021 an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). KMUs spielen für öffentliche Einrichtungen eine wichtige Rolle – und Ausschreibungen bieten jedem Unternehmen neue Chancen.
Kathrin van Beek, Director B2B Commercial Management beim Digital- und Mobilfunkkonzern Telefónica Deutschland, ermutigt daher jede*n Unternehmer*in, sich um solche Aufträge zu bewerben. „Öffentliche Ausschreibungen sind super attraktiv und haben ein super Wachstumspotential.“ Für den Bewerbungsprozess und die Angebotserstellung brauche es keine mehrmonatig ausarbeitete Strategie oder große Teams, betont sie. „Es ist viel mehr eine Frage des Teamgedankens und des gemeinsamen Fokus auf das große Ziel.“
In dieser Folge ‘So klingt Wirtschaft‘ erläutert Kathrin van Beek von O2 Telefónica Deutschland…
- wie Sie als KMU oder großes Unternehmen erfolgreich an solchen Verfahren teilnehmen,
- wie sie die Prozesse digital und effizient gestalten
- und warum sie kein großes Team für eine Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen brauchen.
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