Kinofilme: „Hobbit“ setzt Rekord für Produktionskosten
Martin Freeman als Bilbo Baggins in einer Szene des Films „Der Hobbit: Smaugs Einöde“.
Foto: apWellington. Die „Hobbit“-Trilogie setzt einen Rekord für Produktionskosten. Aus diesen Monat in Neuseeland veröffentlichten Finanzunterlagen geht hervor, dass die von Regisseur Peter Jackson geleitete Hollywood-Produktion bisher 934 Millionen neuseeländische Dollar (rund 580 Millionen Euro) gekostet hat. Die Zahlen decken Dreharbeiten und digitale Effekte über mehrere Jahre ab, aber noch nicht die Kosten für den im Dezember in die Kinos kommenden finalen Teil „The Hobbit: The Battle of the Five Armies“.
Die US-Filmfirma Warner wollte sich zu den Zahlen nicht äußern. Das sie öffentlich wurden, liegt daran, dass Warner für die Trilogie in Neuseeland eine eigene Firma gründete. Die Gesamtkosten liegen bereits jetzt über denen anderer Hollywood-Produktionen mit mehreren Filmen, noch ist aber nicht der teuerste Einzelfilm darunter. Das ist nach Angaben des Branchendienstes Box Office Mojo und den Guinness-Weltrekorden „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ mit 300 Millionen Dollar (230 Millionen Euro). Die ersten beiden „Hobbit-Filme“ spielten nach Schätzung von Box Office Mojo 1,98 Milliarden Dollar ein (1,5 Milliarden Euro).
Den Dokumenten zufolge subventionierte der neuseeländische Steuerzahler die Trilogie mit 122 Millionen neuseeländischen Dollar (760 000 Euro). Mit der Subvention sollen große Filmproduktionen nach Neuseeland gelockt werden; derlei Anreize sind auch in den USA selbst und anderen Staaten üblich.