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Interview Fotokünstler Thomas Ruff: „Nachdenken über Bilder, die uns täglich überrennen“

Der Künstler spricht anlässlich seiner Düsseldorfer Museumsausstellung über Propagandabilder, Geisterfotografie – und warum er ganze Zeitungsarchive aufkauft.
13.09.2020 - 12:16 Uhr Kommentieren
Der Künstler zählt zu den bedeutenden Künstlern, die aus der Kunstakademie in Düsseldorf hervorgingen. Quelle: Andrew Francis Wallace/Toronto Star via Getty Images/VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Thomas Ruff

Der Künstler zählt zu den bedeutenden Künstlern, die aus der Kunstakademie in Düsseldorf hervorgingen.

(Foto: Andrew Francis Wallace/Toronto Star via Getty Images/VG Bild-Kunst, Bonn 2020)

Düsseldorf Im klar strukturierten Atelierbau hat Thomas Ruff auf dem vollen Tisch eine Ecke freigeräumt. Im Gespräch krault der weltweit geschätzte Künstler kurz einen kleinen Pudel. Und zeigt am Modell der Ausstellungshalle, welche Serien er für seine Schau in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (K20) ausgewählt hat.

Herr Ruff, Sie wären beinahe Astronom und nicht Konzeptkünstler geworden. Haben Sie kürzlich die gut sichtbaren Sterne Saturn und Jupiter am Südhimmel bestaunt?
Leider nein, denn ein Neubau versperrt mir inzwischen den Blick nach Süden. Aber den Sternenhimmel schaue ich zu Hause mit großem und kleinerem Teleskop an oder im Urlaub mit einem Fernglas. Gestern habe ich ein paar Aufnahmen vom Mond gemacht.

Warum sind Ihre Sternenbilder aus dem Archiv des European Southern Observatory nicht in der aktuellen Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen vertreten?
Die sind schlicht zu alt. Gemacht habe ich sie schon 1989 bis 1992. In der aktuellen Schau geht es um die letzten zwanzig Jahre.

Die Schau trägt als Titel nur Ihren Namen. Wie kam es dazu?
Frau Gaensheimer hat mich vor zwei Jahren gefragt, ob ich eine Übersichtsausstellung machen würde. Da habe ich natürlich nicht nein gesagt. Und ein erstes Konzept entworfen, denn ich mag keine Retrospektiven.

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    Warum nicht?
    Retrospektiven sollten nicht von mir, sondern von einem Kurator ausgewählt werden. Mein Werk ist in den letzten 40 Jahren enorm gewachsen. Eine Retrospektive würde sehr viel Platz brauchen. Und jeweils nur ein oder zwei Bilder aus einer Serie zu zeigen, als Belegausstellung, finde ich nicht interessant.

    Was erwartet den Besucher in K20?
    Aus den letzten zwanzig Jahren habe ich die markanten Eckpunkte genommen. Das sind hauptsächlich Arbeiten mit vorhandenen Bildern und eine Auseinandersetzung mit dem digitalen Bild in der Fotografie.

    Das ist ja der Kern Ihrer Arbeit: Sie gehen von real existierenden Fotos aus und verwandeln diese durch Größe, Duplizierung, Pixel, Farbe und Ausschnitt in Werke der Konzeptkunst.
    Das Spektrum reicht von der Expeditionsfotografie, die Captain Linneus Tripe ab 1855 in Indien und Burma im Auftrag der East India Company machte über die Industriefotografie der 1920er-Jahre bis zu heutigen Internetbildern.

    Beim Museum of Non-Objektive Painting handelt es sich um den Vorläufer des Guggenheim Museums. Ruff hat hier nachkoloriert (Ausschnitt). Quelle: VG Bild-Kunst Bonn, 2020
    Thomas Ruff „m.n.o.p.01“

    Beim Museum of Non-Objektive Painting handelt es sich um den Vorläufer des Guggenheim Museums. Ruff hat hier nachkoloriert (Ausschnitt).

    (Foto: VG Bild-Kunst Bonn, 2020)

    In welchen Serien reflektieren Sie die Digitalisierung?
    Etwa in „jpeg“, Bildern von Explosionen und Katastrophen, aber auch in den im Netz zugänglichen Pornos, den „Nudes“, und in den ganz neuen „Tableaux chinois“ aus Propagandabüchern, die zwischen 1950 und 1970 für Maos Weg warben.

    Die Reihen „Zeitungsfotos“, „Tableaux chinois“, „3D-m.a.r.s“ und „Maschinen“ legen es nahe, dahinter einen politisch und wirtschaftlich wachen Zeitgenossen als Autor zu vermuten. Sehen Sie selbst eine politische Botschaft in Ihren Bildern?
    Ja und Nein. Jeder Künstler ist ein politischer Künstler, weil jeder Künstler ein Mensch ist und jeder Mensch politisch ist. Wir bewegen uns in unserer Gesellschaft, wir gehen demnächst wählen, haben eine politische Meinung. Manche meiner Serien sind offensichtlich politischer als andere.

    Wie reagieren Sie auf politische oder ökonomische Nachrichten?
    Eine direkte künstlerische Reaktion gibt es nicht. Ich rege mich als Mensch auf, wenn ich die Zeitung lese. Wenn, dann gehe ich eher grundsätzlich daran: Mein Nachdenken über Bilder, die uns täglich überrennen, können Sie in dieser Ausstellung gut nachvollziehen. Mit denen muss jeder von uns umgehen. Diese Bilder haben einen sehr großen Einfluss auf unsere Meinungsbildung. Deshalb versuche ich immer diese Bilder zu dekonstruieren.

    Was machen diese Bilder mit uns?
    Sie wollen uns beeinflussen. Seit ihrer Erfindung um 1836/39 wird die Fotografie immer benutzt von den Machthabern und Interessengruppen, um Einfluss auf Menschen zu gewinnen.

    Ein rosiges, manipulierendes Bild von glücklichen Menschen in Maos China entfalten die „Tableaux chinois“ auf den ersten Blick. Woher stammen die Vorlagen?
    Ich habe Propaganda-Bücher und -Magazine ersteigert, die ab den 1950er-Jahren über die ganze Welt verteilt wurden, um Werbung für den Kommunismus zu machen. Sie berichteten über Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Militär. Gedruckt wurden die Titelseiten nicht mit vier Farben, sondern in einem Fünf- oder Sechsfarbenoffset.

    Bei diesen Propagandabildern irritieren neben den Farben auch Unschärfen und Verpixelung.
    Es geht mir dabei um die Bildstrategie und die grundsätzliche Politik in China. Technologisch ist China mit dem Westen auf Schulterhöhe oder gar überlegen. Ideologisch sind sie mit ihrem Ein-Parteiensystem und dem großen Vorsitzenden immer noch in den 1960er-, 1970er-Jahren verhaftet.

    Formulieren Sie mit Ihren Eingriffen eine Kritik an Chinas aktueller Überwachungspolitik?
    Ich habe eine erste und eine zweite Pixelstruktur über die reproduzierten Drucke gelegt, um den pseudo-digitalen Fortschritt der Chinesen und ihre unverblümte Diktatur in eins zu setzen. Die Menschen können nicht wählen, die Partei entscheidet. Technologie wird immer auch zur Kontrolle der eigenen Bevölkerung eingesetzt. Das erinnert mich an George Orwells Überwachungsstaat in „1984“.

    Warum haben Sie sich für alte Glasnegative begeistert, die bestimmt waren für einen Verkaufskatalog der Spezialbohrer-Firma Rohde und Dörrenberg?
    Ich bin zufällig an die Glasplatten gekommen und habe probeweise Kontakte davon gemacht. Interessant daran ist, dass die gesamte Bildbearbeitung, die heute mit Photoshop gemacht wird, in den 1920er-Jahren analog gemacht wurde.

    Sie meinen die Retuschen von Hand?
    Das Motiv wird zuerst auf dem Foto mit Gouachefarbe freigestellt und einfach nochmal reproduziert, wenn zu viel Farbe auf dem Abzug war. Am Ende bekam die Maschine einen perfekten Airbrush drübergelegt, damit sie wie neu aussah.

    Kommt daher die Farbe der Maschinen in Ihren Bildern?
    Die Negative sind schwarz-weiß. Die Hammerschlag-Farben Grün und Blau habe ich hinzugefügt. Und auch mal Bohrer gelb gefärbt.

    In der „Maschinen“-Serie irritiert weißer Nebel.
    Die Maschinen konnten nicht ins Fotostudio verbracht werden, darum sollten weiße Leinwände sie besser vom Hintergrund absetzen. Arbeiter spannten diese Tücher. Bei einer langen Belichtungszeit wackelten sie aber doch. So entstand objektive „Geisterfotografie“. Ein schönes Beispiel, um zu zeigen, dass mit Fotos schon immer manipuliert wurde.

    Die Serie „Zeitungsfotos“ verunsichert mich zutiefst. Ich erkenne zwar Hitler und Lenin, viele andere Machthaber kann ich aber nicht zuordnen. Warum haben Sie die Bildunterschriften weggelassen?
    1980/81 machte ich meine Porträt-Serie und wollte wissen, wie die anderen das machen. Dafür habe ich Porträts, nicht aber die Bildunterschiften, aus Zeitungen ausgeschnitten. Später kamen dann noch andere Motive hinzu. All das sammelte ich fast zehn Jahre in einer Box.

    Die öffneten Sie 1991.
    Mir ging es bei der Durchsicht wie Ihnen. Erkannt habe ich nur noch Nixon, Breschnew und Helmut Kohl. Genau das hat mich gereizt: Dass Bilder ohne ihren Kontext, ohne Bildunterschrift viel von ihrer Aussagekraft verlieren.

    In der „press++“-Serie hat der Künstler die Rück- und Vorderseite des Pressefotos überlagert und zu einem Bild montiert. Quelle: Andrew Francis Wallace/Toronto Star via Getty Images/ VG Bild-Kunst, Bonn 2020
    Thomas Ruff

    In der „press++“-Serie hat der Künstler die Rück- und Vorderseite des Pressefotos überlagert und zu einem Bild montiert.

    (Foto: Andrew Francis Wallace/Toronto Star via Getty Images/ VG Bild-Kunst, Bonn 2020)

    Der Reiz muss groß gewesen sein, denn Sie kauften bei eBay analoge Bestände von ganzen Zeitungsarchiven auf.
    Mir war aufgefallen, dass die Zeitungsfotos extrem beschnitten waren. Der Artikeltext ließ dem Bild nicht den Platz eines üblichen Kamerabilds mit Seitenlängen im Verhältnis 2:3 übrig, sondern nur schmale Streifen. Formate entstehen hier nicht aus ästhetischen Überlegungen, sondern aus redaktionellen Bedürfnissen. Fotos sind nur Arbeitsmaterial des Bildredakteurs. Das fand ich gemein.

    Warum liegen in der „press++“-Serie Stempel und Schrift auf den Fotos?
    Auf den Abzügen wurden der Ausschnitt mit dem Pinsel festgelegt, die Konturen verstärkt, Lippen und Brillen nachgezeichnet. Hinten stehen Publikationsdaten und andere Kritzeleien drauf. Die Rückseite fand ich so schön wie die Vorderseite. Deshalb habe ich Rück- und Vorderseite überlagert und zu einem Bild montiert.

    Welche Serien sind die im Kunsthandel erfolgreichsten?
    Die „Nudes“ waren sehr erfolgreich, die „Portraits“, die Sternenbilder und auch die „Substrate“.

    Was halten Sie von den Bestrebungen, ein nationales Fotozentrum zu errichten? Sei es in Düsseldorf oder Essen.
    Die Idee finde ich grundsätzlich gut. Der Standort ist mir egal. In Düsseldorf sind wir mit dem Restaurierungszentrum am Ehrenhof sehr gut aufgestellt. Aber ein Institut, das auch forschen kann, wäre nicht schlecht. Fotografie ist ein sehr vergängliches Medium, da sollte man technisch nachrüsten. Vorbild könnte das Getty Research Center in Los Angeles sein.

    An was wären Sie für Ihr Archiv interessiert: einer Musealisierung oder einem Institut, das auch Abzüge machen kann?
    Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, ob mein Nachlass in eine Stiftung oder in ein Museum kommt. Solange ich lebe, kann ich Abzüge selbst machen. Nach meinem Ableben wird es ein paar Leute geben, die verblasste Abzüge durch neue ersetzen könnten.

    Sie führen ein mittelständiges Unternehmen, schrieb ein Kollege einmal. Wie viele Mitarbeitende haben Sie ständig?
    (lacht) Ich habe einen Mitarbeiter, das ist der Hausmeister. Er kümmert sich um die Haustechnik. Die künstlerische Arbeit mache ich alleine. Ich habe zwei Assistenten, das sind junge Künstler, die noch nicht von ihrer Kunst leben können. Sie kommen alle zwei Wochen für einen Tag. Da machen wir dann art handling.

    „Ich habe eine erste und eine zweite Pixelstruktur über die reproduzierten Drucke gelegt, um den pseudo-digitalen Fortschritt der Chinesen und ihre unverblümte Diktatur in eins zu setzen.“ Die veränderten Vorlagen stammen aus Druckschriften, die zwischen 1950 und 1970 für Maos Weg warben (Ausschnitt). Quelle: VG Bild-Kunst Bonn 2020 für J. Hartwig und M. van der Rohe
    Thomas Ruff „tableau chinois_03“

    „Ich habe eine erste und eine zweite Pixelstruktur über die reproduzierten Drucke gelegt, um den pseudo-digitalen Fortschritt der Chinesen und ihre unverblümte Diktatur in eins zu setzen.“ Die veränderten Vorlagen stammen aus Druckschriften, die zwischen 1950 und 1970 für Maos Weg warben (Ausschnitt).

    (Foto: VG Bild-Kunst Bonn 2020 für J. Hartwig und M. van der Rohe)

    Was meint das?
    Da rahmen wir Bilder ein oder suchen welche heraus für die nächste Ausstellung.

    Es gibt ja noch Grieger, das Fotodienstleistungszentrum für XXL-Formate.
    Das ist das Schöne an der Fotografie. Ich mache mein Bild fertig am Rechner und schicke es ins Labor. Danach geht es zum Rahmenbauer und kommt verpackt zurück ins Atelier.

    Woran sind Sie gescheitert?
    Wahrscheinlich gibt es einige Dinge, die ich gerne gemacht hätte. Die sich aber im Laufe des Ausprobierens als nicht so interessant erwiesen haben. Richtig gescheitert bin ich noch nicht.

    Was passiert mit den noch nicht vollendeten Werken?
    Die bleiben ausgedruckt im Schrank liegen. Teilweise vergesse ich sie.

    Was ist Ihr nächstes Thema?
    Ich bin immer noch mit den „Tableaux chinois“ beschäftigt. In der Kunstsammlung hängen zwölf in der Ausstellung. Insgesamt habe ich 20 Motive ausgearbeitet. Davon muss ich aber einige nochmal dem Qualitätstest unterziehen.

    Wie prüfen Sie die Qualität?
    Ob sie tatsächlich für die Wand geeignet sind, beweisen die Bilder, wenn sie auch nach zwei oder drei Wochen noch gut anzuschauen sind. Künstler sagen: Wenn’s hängen bleibt und nicht runterfällt, ist es gut.

    Warum fühlen sich eigentlich so viele Menschen vom Medium Fotografie angezogen?
    Wahrscheinlich ist es so, dass für uns Menschen das Bild eines anderen Menschen immer noch wahnsinnig attraktiv ist. Menschen werden von Kindheit an fotografiert. Wir wachsen mit Fotografie auf. Mit dem Mobiltelefon kann man jederzeit Familie und Freunden mitteilen, wie es einem geht.

    Man macht ein Selfie
    Es ist ein Kommunikationsmittel, das von Jugendlichen so codiert wird, dass die Eltern nicht erkennen, was es bedeutet.

    Hat sich für die Kunst etwas verändert, seitdem jeder mit guten Handys fotografieren kann?
    Eigentlich nicht. Abzüge sind ja nur bis maximal 30 x 40 cm möglich. Danach sieht man die Pixel. Die Linse im Telefon taugt nichts, die Software macht alles. Man sieht keine Pixel sondern nur das Rauschen der Software. Das funktioniert nur im Kleinstformat, in der Unmittelbarkeit und in der Distribution an Freunde und Familie.

    Nervt Sie, oft in einem Atemzug mit Andreas Gursky und Thomas Struth genannt zu werden?
    Nein, nicht wirklich, wir wurden die Struffky´s genannt. Der Spitzname kam Ende der 1980er-Jahre nach dem Studium bei Bernd Becher auf, als wir drei diesen Erfolg hatten.

    Welche Idee soll der Besucher der Ausstellung „Thomas Ruff“ mit nach Hause nehmen?
    Es wäre schön, wenn er erkennt: Dass Bilder immer Konstrukte sind. Dass er Fotos mehr hinterfragen sollte. Und es gibt nicht nur eine Art von Fotografie, sondern viele Arten und Möglichkeiten.

    Herr Ruff, vielen Dank für das Interview.

    Mehr: Fotokünstler Thomas Struth: „Die Gier in der Welt nimmt zu“

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