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Haute Horlogerie Diese Luxusuhren haben 2020 am meisten an Wert gewonnen

Eine Rolex oder Omega ist oft nicht nur Schmuckstück, sondern auch Geldanlage. Welche Modelle die größten Wertgewinner und -verlierer des vergangenen Jahres waren.
13.02.2021 - 14:00 Uhr Kommentieren
Die Armbanduhr in Bullaugenoptik ist der Verlierer des Jahres – aber nur auf den ersten Blick. Quelle: Watchmaster
Patek Philippe Nautilus 5711/1A

Die Armbanduhr in Bullaugenoptik ist der Verlierer des Jahres – aber nur auf den ersten Blick.

(Foto: Watchmaster)

Düsseldorf Einen vier- bis fünfstelligen Betrag in Schmuck fürs Handgelenk investieren? Eine neue Luxusuhr steht inmitten der Coronakrise vermutlich auf den wenigsten Wunschlisten ganz oben. Doch gerade in unsteten Zeiten wie diesen geraten Sachwerte wie Luxusuhren auch als womöglich sicherere Alternative zu anderen Vermögensanlagen in den Blick.

Dabei muss es längst nicht mehr zwangsläufig eine fabrikneue Rolex oder Patek Philippe sein – zumal die Anschaffung einer neuen Luxusuhr nicht selten mit langen Lieferzeiten und saftigen Preisaufschlägen einhergeht. Auch unter Liebhabern der Haute Horlogerie wird das Secondhand-Segment immer beliebter. Und: „Speziell bei hochwertigen Vintage-Armbanduhren kann man sich durchaus Preispotenzial ausrechnen“, sagt der Uhrensammler und -experte Gisbert L. Brunner.

Allerdings: Wer es allzu günstig haben will, läuft Gefahr, Fälschungen auf den Leim zu gehen. Das entscheidende Stichwort lautet bei Uhrenkäufen aus zweiter Hand deshalb „Certified Pre-Owned“ (CPO). Es handelt sich um gebrauchte Uhren aus Vorbesitz, die Spezialisten eingehend auf Echtheit und Funktion geprüft haben. Dementsprechend müssen Käufer hier auch etwas tiefer in die Tasche greifen als bei nicht zertifizierten Gebrauchtmodellen.

Der deutsche Onlinehändler Watchmaster hat sich auf solche „Certified Pre-Owned Watches“ spezialisiert – und ist damit sehr erfolgreich. 2015 gegründet, zählt sich das Berliner Start-up inzwischen zu Europas führenden Händlern im CPO-Segment. 2020 ist der Umsatz laut Unternehmensangaben um 50 Prozent gewachsen, im Dezember überschritt der Onlinehändler erstmals die Gewinnschwelle – all das trotz Corona.

Je schlechter die Gesamtlage in der Pandemie, desto niedriger seien auch die Verkaufszahlen auf der Plattform ausgefallen, erklärt Watchmaster-CEO Tim-Hendrik Meyer in einer Mitteilung. Gleichzeitig habe sich im vergangenen Jahr aber auch gezeigt, „dass viele Menschen gerade in so unsicheren Zeiten wie momentan Luxusuhren als eine sichere Geldanlage erkennen“.

Die Nautilus 5711/1A wird eingestellt

Welche Modelle sich für Anleger dabei zuletzt am meisten gelohnt haben, zeigt ein aktuelles Ranking der Uhrenplattform, das dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. Anhand der Entwicklung der Verkaufspreise hat Watchmaster jeweils die fünf Gewinner- und Verlierermodelle des vergangenen Jahres identifiziert.

Wenig überraschend: Bei den Luxusuhren mit der größten Preissteigerung ist Marktführer Rolex ganz vorn vertreten. Die Oyster Perpetual, seit jeher ein beliebtes Einstiegsmodell für Uhrensammler, landet mit einer Wertsteigerung von 37 Prozent klar auf Rang eins, dicht dahinter folgt mit der Lady-Datejust ein weiterer Rolex-Klassiker (31 Prozent). „Gerade im Gebrauchtuhrenmarkt ist Rolex die Marke mit der stablisten Wertentwicklung“, sagt Watchmaster-CEO Meyer.

Die Top fünf der Verlierer führt ausgerechnet die Patek Philippe Nautilus an – immerhin der „Inbegriff für Wertsteigerung der vergangenen Jahre“, so Meyer. In diesem Fall jedoch trügt der Schein: Trotz eines Wertverlusts von zehn Prozent im vergangenen Jahr wird die Armbanduhr noch immer für das Doppelte ihres Listenpreises gehandelt. Im Januar hat Patek Philippe zudem bestätigt, die Nautilus 5711/1A einzustellen. Dadurch sind die Preise aller Nautilus-Stahlmodelle inzwischen wieder deutlich nach oben geschnellt.

Die gesamten Top fünf der Gewinner- und Verlierermodelle finden Sie hier:

Mehr: Das sind die meistverkauften gebrauchten Uhren im Jahr 2020

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