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Indoor-Sport Schöner strampeln: Sechs stylische Fitnessgeräte für zu Hause

Im Homeoffice Pfunde verlieren? Nichts leichter als das. Wir zeigen ästhetisch gestaltete Sportgeräte für die heimischen vier Wände.
06.04.2020 - 10:12 Uhr Kommentieren
So manches Sportgerät wertet die Inneneinrichtung auch optisch auf. Quelle: WaterRower
Von wegen Fremdkörper

So manches Sportgerät wertet die Inneneinrichtung auch optisch auf.

(Foto: WaterRower)

Mailand In Quarantänezeiten erhält das Häusliche eine neue Dimension. Nicht nur, dass wir nun im Homeoffice arbeiten. Auch sportliche Aktivitäten müssen drinnen stattfinden, solange der Weg ins Fitness-Studio verwehrt bleibt.

In vielen Großstädten hat sich bereits ein neuer Trend abgezeichnet: Treppenhaus-Joggen. Doch Bewegung kann auch in der eigenen Wohnung gelingen, was den großen Vorteil mit sich bringt, den Nachbarn nicht schwer schwitzend über den Weg laufen zu müssen.

Die weit verbreitete Vorstellung, dass Sportgeräte als ästhetische Fremdkörper in der Inneneinrichtung wahrgenommen werden, ist längst überholt. Im Gegenteil: Immer mehr Produkte sind so gestaltet, dass sie mit dem Wohnen stilistische Schulterschlüsse eingehen.

Der italienische Hersteller Technogym zum Beispiel arbeitet seit Jahren mit Antonio Citterio zusammen. Der Mailänder Architekt und Designer entwirft normalerweise Möbel für Marken wie B&B Italia, Vitra oder Flexform. Er weiß, worauf es in den heimischen vier Wänden ankommt. Und das bedeutet: Komplizierte, martialisch anmutende Technik verschwindet hinter einer einfachen, unaufdringlichen Formensprache.

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    Die Objekte müssen die Kunst beherrschen, sich selbst zurückzunehmen und dennoch im selben Atemzug eine skulpturale Erscheinung an den Tag zu legen. Schließlich besitzen Fitnessgeräte eine beachtliche Größe und können am Ende einer Übung nicht einfach schnurstracks aus dem Blickfeld geschafft werden.

    Eine wichtige Rolle fällt hierbei den Materialien zu. Statt sterilem, schwarzem Kunststoff kommen Stahl und Aluminium, aber ebenso auch Holz zum Einsatz. Verspiegelte Oberflächen sind ebenso ein wirkungsvolles Mittel, um Sportgeräte in Chamäleons zu verwandeln: Sie passen sich den Farben, Oberflächen und Formen der häuslichen Umgebung an, indem sie sie reflektieren. Selbst Marmor – die schwergewichtige Lieblingszutat im gegenwärtigen Möbeldesign – kann zur sportlichen Ertüchtigung verwendet werden.

    Ergo: Zuhause gibt es tatsächlich keinen Grund mehr, phlegmatisch zu werden und die erzwungene Homeoffice-Zeit mit überflüssigen Körperpolstern zu beenden. Der Wohnraum hat das Potenzial, sich dank des Coronavirus auch längerfristig in einen Ort der Aktivität zu verwandeln.

    „Cross Personal“ von Technogym

    Quelle: Hersteller
    (Foto: Hersteller)

    Dieser Crosstrainer setzt auf eine klare Geometrie. Die Schwungscheibe wird von einem zylindrischen Gehäuse eingefasst, dessen kreisrunde Außenseiten mit spiegelnden Aluminiumscheiben verkleidet sind. Indem sich darin der Parkettboden, Teppich oder die nahe stehenden Möbel spiegeln, verliert das Sportgerät seine physische Präsenz. Es ist kein Eindringling in der Inneneinrichtung, sondern verschmilzt mit ihr.

    Das elektromagnetische Bremssystem sorgt für eine geräuscharme Bewegung, damit beim nächtlichen Training niemand unsanft aus dem Schlaf gerissen wird. In die Griffe sind kleine Dolby-Surround-Lautsprecher eingelassen, sodass Musik nicht nur über Kopfhörer, sondern ebenso frei im Raum gehört werde kann. Preis: ca. 12.500 Euro.

    „Ciclotte Bike Steel“ von Ciclotte

    Quelle: Hersteller
    (Foto: Hersteller)

    Einräder haben sich im 19. Jahrhundert großer Beliebtheit erfreut, bevor sie vom Straßenbild verschwunden und in die Welt des Zirkus abgewandert sind. Eine ungewöhnliche Interpretation dieser Typologie ist dem italienischen Designer Luca Schieppati gelungen.

    Das „Ciclotte Bike Steel“ soll Fitnessgerät und Wohnaccessoire in einem sein. Darum rotiert das Rad ganz ohne Speichen inmitten eines ringförmigen Stahlrahmens. Die Blicke können durch das Objekt hindurch wandern, das wiederum mit leuchtenden Farben selbstbewusst Akzente setzt.

    Ungewöhnlich ist die Platzierung der Pedale und des Antriebsrads im Inneren des großen Rings. Ein spannendes Detail sind die aus Karbon gefertigten Handgriffe, die an die Hörner eines wilden Tieres erinnern. Preis: ab ca. 8.300 Euro.

    „SlimBeam“ von NOHrD

    Quelle: Hersteller
    (Foto: Hersteller)

    Mit Seilzügen lassen sich Übungen zu allen Muskelgruppen ausführen. Im Gegensatz zu anderen Geräten sind sie besonders schlank. Das 215 Zentimeter hohe und 40 Zentimeter breite Modell „SlimBeam“ von NOHrD wird an die Wand montiert und ragt nur 20 Zentimeter in den Raum hinein.

    Die Zugseile sind über kugelgelagerte Rollen mit 14 Gewichten verbunden, die jeweils fünf Kilogramm auf die Waage bringen. Aus Gründen der Geräuschdämmung sind die Gewichte rundum gummiert und passen sich mit ihrer ovalen Form dem Korpus an. Dieser ist in Esche, Eiche, Kirsche, Nussbaum, Edelstahl oder farbigem Hochdrucklaminat erhältlich, um die Anknüpfungspunkte zur Wohnungseinrichtung zu erhöhen. Preis: ab 1.550 Euro.

    Rudergerät von WaterRower

    Quelle: Hersteller
    (Foto: Hersteller)

    Rudern ist nicht nur ein Sport, bei dem 84 Prozent der Körpermuskulatur trainiert werden. Es ist ein Austausch mit dem Element Wasser. Dass dieser auch an Land nicht verloren geht, zeigen die Rudergeräte von WaterRower. Der Widerstand wird über einen transparenten Wassertank erzeugt, in dem ein Paddel zum Rotieren gebracht wird.

    Das kühle Nass hat mehrere Vorteile: Zum einen muss der Widerstand nicht manuell justiert werden, weil er sich wie in einem echten Ruderboot durch den eigenen Krafteinsatz reguliert. Das schont die Gelenke. Zudem ergibt sich kein Materialverschleiß. Der positive Nebeneffekt ist ein angenehmes Rauschen und das Spüren der Materialität von Wasser.

    Das Gestell ist in massiver Esche, Eiche, Kirsche oder Nussbaum erhältlich, um es farblich auf den Dielenboden oder die Möblierung abzustimmen. Preis: ab 1.199Euro.

    „Origine“ von Boffi

    Quelle: Hersteller
    (Foto: Hersteller)

    Auf eine Liaison mit der Architektur setzt das Fitnessgerät „Origine“ von Boffi. Als Vorbild dient die klassische Sprossenwand aus der Turnhalle, die von den Designern Alessandra Andreucci und Christian Hoisl allerdings deutlich abstrahiert wurde.

    Vor einem 2,4 Meter hohen Spiegel sind zwei vertikale Stangen positioniert, die in unterschiedlicher Höhe justiert werden können. In die Stangen – die innere Stahlstruktur wird von einer Schicht aus schwarz gefärbtem Holz umschlungen – können elastische Gurte, Rückenpolster sowie eine Sitzbank verankert werden, um verschiedene Kraft- und Dehnübungen auszuführen.

    Die großformatige Spiegelfläche sorgt dafür, dass sich das Objekt in unterschiedlichste Wohnbereich und Einrichtungsstile integrieren lässt. Es wird regelrecht eins mit seiner Umgebung. Preis: ca. 11.900 Euro.

    „Rock“ von Tom Dixon

    Quelle: Hersteller
    (Foto: Hersteller)

    Der Londoner Designer Tom Dixon hat ein Faible für schwere Materialien. Seine ersten Möbelentwürfe hat er in den Achtzigerjahren noch eigenhändig aus Metall geschweißt. Heute gehört er zu den ganz Großen seiner Zunft und hat auch weiterhin mit leichten Dingen nichts am Hut.

    „Rock“ heißt eine aus grünem Marmor gefertigte Accessoire-Serie, die Schalen, Teller, verschiedene Kerzenhalter und eine steinerne Hantel umfasst: ein Objekt, das nicht nur für sportliche Übungen zum Einsatz kommen kann, sondern ebenso als Briefbeschwerer oder Skulptur. „Sie ist ein funktionales Artefakt“, bringt Tom Dixon das Wesen seines Entwurfs auf den Punkt. Preis: ca. 190 Euro.

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