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Uhrenhandel So will Chronext sein Wachstum beschleunigen

Die Luxusuhren-Plattform Chronext hat in einer Finanzierungsrunde 65 Millionen Dollar eingenommen. CEO Philipp Man plant es für weiteres Wachstum ein.
25.02.2020 - 13:05 Uhr Kommentieren
Der heutige CEO war 2013 Mitgründer von Chronext. (Foto: Chronext)
Philipp Man

Der heutige CEO war 2013 Mitgründer von Chronext.

(Foto: Chronext)

Düsseldorf Chronext hat einen weiteren Schritt zur Beschleunigung seines anvisierten Wachstums getan: Die Plattform zum Handel mit Luxusuhren mit Hauptsitz im Schweizer Zug gab den Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde bekannt, die Chronext 65 Millionen Dollar einbringt. An der Spitze der neuen Finanziers steht mit Slingshot Ventures ein Amsterdamer Risikokapitalfonds, der sich in erster Linie auf Wachstumsinvestitionen in verbraucherorientierte Technologie-Start-ups konzentriert.

Chronext-CEO Philipp Man, der das Unternehmen 2013 mit Ludwig Wurlitzer gegründet hat, ist zufrieden. „Wir sind sehr froh, dass das geklappt hat“, sagte Man dem Handelsblatt. Schon im vergangenen Jahr gelang Chronext nach eigenen Angaben ein Umsatzwachstum von 86 Prozent.

Slingshot Ventures verfüge „über langjährige Erfahrung in der Skalierung von E-Commerce-Unternehmen sowie über Expertise, die uns hilft, unsere Marke im Certified Pre-Owned-Bereich als die führende Plattform zu festigen“, sagte Man in einer Unternehmensmitteilung weiter.

Dieser Bereich betrifft vor allem den Markt für Uhren aus zweiter Hand, die die traditionellen Juweliere eher nicht im Verkaufs-Portfolio haben. Chronext bezeichnet sie als „wie neu“, nachdem sie in der unternehmenseigenen Werkstatt aufbereitet wurden. Man: „Der Certified Pre-Owned-Markt ist das mit Abstand am schnellsten wachsende Segment im 80 Milliarden US-Dollar großen Luxusuhrenmarkt, vor allem bei Millenials.“

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    Neben neuen und aufbereiteten gebrauchten Uhren hat Chronext zudem Vintage-Modelle im Angebot. Uhren verschiedenster Marken können auf der Plattform weltweit verkauft, gekauft, gehandelt oder überholt werden. Nach Unternehmensangaben betrug der durchschnittliche Warenkorbwert einer Transaktion im vergangenen Quartal 7600 US-Dollar. Seit dem Start im Jahr 2013 seien bereits mehr als 50.000 Uhren verkauft worden.

    Neben dem Hauptsitz in Zug hat das Unternehmen elf weitere Standorte in Europa, Asien und Nordamerika. Beim Verkauf einer Uhr regelt Chronext unter anderem den Vor- und Nachverkaufsservice, den Zahlvorgang sowie die Logistik.

    Mehr: Diese Luxusuhren lagen 2019 im Trend.

    • mr
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