Aktien kaufen: Zehn Indikatoren, die zeigen, wann sich der Einstieg am Aktienmarkt lohnen kann
Ab wann steigen die Kurse wieder nachhaltig?
Foto: APDüsseldorf. Die unerwartet hohen Inflationsdaten in den USA haben die Erholung an den Börsen vorerst beendet. An der Wall Street gibt der marktbreite Leitindex S&P 500 deutlich nach, nachdem er in der Vorwoche noch um 3,7 gestiegen war.
Der erneute Kurseinbruch verunsichert Anlegerinnen und Anleger. Die entscheidende Frage lautet, wann alle negativen Nachrichten eingepreist sind und der Kursboden erreicht ist. Abschließend zu beantworten ist diese Frage zwar immer erst rückblickend, allerdings gibt es Indikatoren, die Orientierung bieten.
Die Bank of America nennt beispielsweise zehn Indikatoren, die in der Vergangenheit einen Kursboden angezeigt haben. Damit die Kurse nicht mehr fallen, mussten in der Vergangenheit acht dieser zehn Indikatoren erfüllt sein – momentan ist das erst bei vier der Fall. Das Handelsblatt stellt die Indikatoren im Folgenden vor und ordnet ihre Bedeutung ein.
1. Mindestens eine Zinssenkung der Fed als Signal fürs Aktien kaufen
Die US-Notenbank Fed bewegt aktuell mit ihrer Geldpolitik die Aktienkurse. Ihr Ziel ist es, die stark gestiegene Inflation in Richtung ihres Zielwerts von zwei Prozent zu bewegen. Dafür erhöht sie die Zinsen. Investitionen werden teurer und gehen tendenziell zurück. Der Konsum sinkt. Dadurch soll sich die Wirtschaft abkühlen und die Inflation abgeschwächt werden. Erhöht die Fed die Zinsen allerdings zu stark, kann die Wirtschaft in eine Rezession abgleiten.