Europa statt USA: In diesen europäische ETFs sehen Experten Potenzial für Anleger
Frankfurt. Die US-Bank Goldman Sachs gibt einen optimistischen Ausblick für die europäische Wirtschaft – wegen des starken Konsums und des verbesserten Finanzierungsumfeldes. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Wachstumsprognose fürs laufende Jahr in der Euro-Zone auf 1,5 Prozent angehoben, den dreifachen Wert von 2023.
Es gilt: Um die Risiken im Depot gut auszubalancieren, empfiehlt es sich, nicht zu stark nur auf einen der Kontinente zu setzen. So geht die Deutsche Bank davon aus, dass die Gewinne der im Börsenindex Stoxx Europe 600 abgebildeten größten europäischen Börsenunternehmen im zweiten Quartal um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen sind. Das wäre das erste Plus seit vier Quartalen.
„Als Gegengewicht zu US-Tech-Werten setzen wir insbesondere auf europäische Aktien“, sagt daher auch Björn Jesch, Chef-Anlagestratege der zur Deutschen Bank gehörenden Fondsgesellschaft DWS, im Gespräch mit dem Handelsblatt. Für Anleger eignen sich dafür börsennotierte Fonds (ETFs) und einzelne Branchen.