Geldanlage: Wie Sie mit Rohstoff-ETFs Ihr Depot krisenfest machen können
Rohstoffe gelten unter Investment-Analysten als volatiles Finanz- und Anlageprodukt.
Foto: APDüsseldorf. Der Ölpreis erlebt aktuell ein Comeback. Nachdem er neun Monate im Trend gefallen ist, steigt er seit knapp drei Wochen wieder. Zum Wochenstart ließ die Förderkürzung des Ölverbunds Opec plus den Preis um bis zu acht Prozent nach oben schießen, am Dienstag ging es weiter aufwärts.
Das Beispiel zeigt, dass es auch für Privatanlegerinnen und -anleger lukrativ sein kann, sich mit Rohstoffen als Investments zu beschäftigen. Nicht nur weil hier mit dem richtigen Timing attraktive Renditen möglich sind, sondern auch weil mit Rohstoffen wie Öl, Gas und Industriemetallen das Depot breiter aufgestellt und damit krisensicherer ist. Denn Rohstoffe bewegen sich historisch unabhängig von Aktien.
Investieren können Anleger unter anderem über börsengehandelte Indexfonds (ETFs). Das Handelsblatt hat mit Experten darüber gesprochen, worauf aktiv handelnde Investoren dabei achten sollen und was die ETFs unterscheidet und welche Alternativen es für passive Anleger mit langem Anlagehorizont gibt.
Beachten sollten Anleger allerdings, dass Rohstoffe unter Anlagestrategen als volatiles Finanz- und Anlageprodukt gelten. In der Coronapandemie 2020 und der Energiekrise im vergangenen Jahr hat sich das gezeigt: Die Kurse schwankten teils noch stärker als die Kurse von Aktien oder Anleihen.