VW, BMW, Mercedes: Jetzt gibt es Chancen für die drei großen deutschen Auto-Aktien
Für Deutschlands Automobilindustrie geht es ums Ganze. Diesen Eindruck gewinnt, wer auf die drei großen Hersteller BMW, Mercedes und Volkswagen schaut. Nicht nur die Aktienkurse, auch die Absatzzahlen und Konzerngewinne fallen.
Volkswagen trauen die Analysten in diesem Jahr im Schnitt noch neun Milliarden Euro Nettogewinn zu. Im Spitzenjahr 2012 waren es knapp 22 Milliarden Euro, und Anfang der 2020er-Jahre fiel das Ergebnis etwa doppelt so hoch aus wie 2025. Mercedes dürfte nur noch auf 5,6 Milliarden Euro kommen – nach 23 Milliarden Euro im Jahr 2021. Bei BMW werden es voraussichtlich 6,8 Milliarden Euro werden – gegenüber 17,9 Milliarden Euro im Jahr 2023.
Je dramatischer der Abwärtstrend, desto lauter werden die Durchhalteparolen. VW verkündete im Vorfeld der Internationalen Automobilmesse IAA, dass künftig jeder fünfte elektrische Kleinwagen in Europa aus dem Hause Volkswagen kommen soll. Dabei helfen soll der batteriegetriebene Polo zu Preisen ab 25.000 Euro.
Mercedes erhofft sich den Durchbruch mit seiner C-Klasse und dem GLC-Modell. Diese bisherigen Bestseller sollen künftig mit Strom fahren. Nach mehreren gefloppten Elektroautos müsse dieser Versuch nun wirklich sitzen, konstatierten Führungskräfte und Betriebsräte gleichermaßen hinter vorgehaltener Hand.