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Musterdepot HandelsblattAutomobilaktien entwickeln sich erfreulich

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Alexander Kovalenko blickt auf den Automobilsektor. 07.02.2021 - 14:09 Uhr Artikel anhören

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Foto: Handelsblatt

Die Daimler-Aktie war in den letzten Tagen nicht zu stoppen. Seit Mitte Januar hat der Titel, welcher sich auch in unserem Musterdepot befindet, über 15 Prozent zugelegt. Zuletzt sorgte die Nachricht, wonach der Konzern sich in einen Lkw- und Bushersteller sowie einen Pkw- und Van-Bauer aufspalten will, für einen signifikanten Kurssprung von fast neun Prozent an einem Tag.

Somit bekommt unsere These aus dem Sommer 2020 – Daimler-Aktien wären attraktive Turnaround-Kandidaten – eine weitere Bestätigung. Seitdem ist der Kurs um ca. 70 Prozent gestiegen. Aber auch andere Automobiltitel aus unserem Portfolio entwickeln sich sehr erfreulich.

Neben Daimler gehören der Stellantis Konzern (entstanden aus der Fusion von PSA und Fiat Chrysler) sowie der französische Reifenhersteller Michelin dazu. Alle drei Titel haben zwar überdurchschnittlich unter der Coronakrise bzw. unter dem Börseneinbruch im März letzten Jahres gelitten, konnten aber seit Ende März 2020 überproportional von der Erholungsrally profitieren.

Alexander Kovalenko
Alexander Kovalenko arbeitet für die Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventueller und sogar eher wahrscheinlicher Korrekturen ein sehr attraktives Chance-Risiko-Profil.“
Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios mit der innovativen Anlageform des Social Tradings. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in Wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.
Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen – das Portfolio kann sich in der Zeit dennoch ändern.

Die Regeln der Depots

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Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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