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Berkshire-Hathaway-Hauptversammlung Ein bisschen Kritik darf sein

Warren Buffett rechtfertigt auf der Hauptversammlung von Berkshire Hathaway sein Engagement bei Wells Fargo und United Airlines und erklärt, warum man IBM nicht mit Apple verwechseln darf.
07.05.2017 - 08:02 Uhr
Der US-amerikanische Großinvestor, Unternehmer und Mäzen und Gründer und Großaktionär der Investmentfirma Berkshire Hathaway zeigt im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Unternehmens Berky Shorts, die von der zu Berkshire gehörenden Modefirma Fruit of the Loom hergestellt wurden. Quelle: dpa
Warren Buffett

Der US-amerikanische Großinvestor, Unternehmer und Mäzen und Gründer und Großaktionär der Investmentfirma Berkshire Hathaway zeigt im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Unternehmens Berky Shorts, die von der zu Berkshire gehörenden Modefirma Fruit of the Loom hergestellt wurden.

(Foto: dpa)

Omaha Der Meister spricht, seine Jünger lauschen: So läuft ein guter Teil der Hauptversammlung von Berkshire Hathaway ab, die sieben Stunden dauert, – viel länger als es sonst in Amerika üblich ist. Aber Warren Buffetts Aktionäre haben auch keine Scheu, bei aller Verehrung auch kritische Fragen zu stellen.

Gleich die erste bezieht sich auf seine Beteiligung von rund zehn Prozent bei der Großbank Wells Fargo, die durch einen Skandal um Scheinkonten in die Schlagzeilen gekommen ist. Buffett reagiert mit ungewöhnlich kritischen Äußerungen über die Bank, die er früher in den höchsten Tönen gelobt hat, und über Ex-Chef John Stumpf, der einst als sein Vertrauter galt und über dem Skandal seinen Job verloren hat. „Es sind eine ganze Reihe Fehler passiert“, stellt Buffett klar, „aber der größte Fehler war nicht rechtzeitig zu reagieren.“

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