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Inflation und drohende RezessionSo legen Sie in 2022 Ihr Geld krisensicher an

Inflation, Rezessionsängste und Zinswende lassen die Märkte abstürzen. Doch für Anleger bietet das auch Chancen. Was Sie jetzt für Ihr Depot wissen sollten.Andrea Cünnen, Markus Hinterberger, Anke Rezmer und Frank Wiebe 30.10.2022 - 10:29 Uhr Artikel anhören

Die Lage an den Märkten ist schlecht und viele Anleger haben Sorge vor der Zukunft. Doch es gibt Möglichkeiten sich in der Krise abzusichern.

Foto: Handelsblatt
  • Aktien und Anleihen erleben einen Crash wie selten zuvor. An manchen Märkten war die Lage zuletzt vor 90 Jahren so schlecht.
  • Nun hängt vieles an den Märkten an der Reaktion der Notenbanken: Kriegen Sie die Inflation in den Griff oder nicht?
  • Dennoch bieten sich für Anleger auch Chancen. Diese Strategien empfehlen Profis für Anleger – je nachdem ob sie eher am Anfang des Berufslebens, in der Mitte des Lebens oder rund um den Ruhestand stehen.

Frankfurt . Es ist eine neue Welt, und sie ist zunächst einmal nicht schön für Anleger und Investorinnen. Kurse brechen ein, Risiken wachsen, Inflation und Rezession plagen die Märkte. Sparer müssen nicht nur ihre Wohnungen, sondern auch ihre Depots winterfest machen. Die alte Welt erscheint im Rückblick beinahe vergoldet.

Jahrelang waren die Aktienkurse gestiegen. Anleihen hatten sich ebenfalls recht gut entwickelt. Ja, es gab Einbrüche, sehr krass zu Beginn der Coronapandemie vor zwei Jahren. Aber selbst diese globale Seuche sorgte nur für eine vorübergehende Kursschwäche.

Ja, für Sparer war es schwierig, weil sie keine Zinsen mehr bekamen oder sogar draufzahlen mussten. Und Anleihen zeigten zwar stabile Kurse, aber die laufenden Renditen der sicheren Papiere lagen meist tief im Minus. Dagegen stand eine niedrige Inflation, die die realen Renditen, also die unter Einrechnung der Preissteigerungen, gar nicht so schlecht aussehen ließ.

Und jetzt? Vor weniger als zwei Jahren gab es weltweit Anleihen im Wert von 17,8 Billionen Dollar mit Minuszinsen, heute sind nach Daten des Nachrichtendienstes Bloomberg noch 1,5 Billionen davon übrig, und die sind auf Japan konzentriert. Nur: Wenn die Renditen von Anleihen steigen, fallen die Kurse. Und das in den vergangenen Monaten in einem selten gesehenen Ausmaß.

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