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GeldanlageDer größte Carry-Trade endet – die Börsen-Rally auch?

Der billige Yen war jahrzehntelang globale Finanzierungsquelle. Unter Japans Premierministerin Takaichi zeichnet sich das Ende der Ära ab – und damit einer einflussreichen Handelsstrategie.Tom Thiele, Andreas Neuhaus 05.12.2025 - 15:41 Uhr Artikel anhören
Japan als Kurstreiber: Jahrelang lieferte Japan die nötige Liquidität für die globalen Finanzmärkte. Foto: GETTY IMAGES [M]

Düsseldorf. Mehr als ein Jahrzehnt war Japan der heimliche Antrieb der Finanzmärkte: Anleger konnten sich hier nahezu zinsfrei in der Landeswährung Yen verschulden und das Geld in andere Märkte und Anlageklassen weltweit investieren. Yen-Carry-Trade wird dieses Geschäft genannt.

Jetzt droht dieser Antrieb auszufallen: Zentralbankchef Kazuo Ueda stellte jüngst für die nächste Notenbanksitzung am 19. Dezember eine Zinserhöhung in Aussicht. Die Rendite für japanische Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit erreichte am Freitag mit 1,95 Prozent den höchsten Stand seit 2007.

Damit ist das Ende einer der beliebtesten Handelsstrategien in der Geschichte des Finanzmarktes eingeleitet – mit unabsehbaren Folgen. Anlagestratege Martin Hochstein vom Vermögensverwalter Allianz Global Investors (AGI) sieht in der möglichen Auflösung der Yen-Carry-Trades einen „wesentlichen Risikofaktor für die globalen Finanzmärkte“.

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