Geldanlage: Stabile Geschäftsmodelle, hohe Ausschüttungen – Diese Infrastruktur-Aktien bringen Stabilität in das Depot
Weltweit investieren Regierungen in den Bau von Brücken, Bahnen und Straßen.
Foto: ImagoFrankfurt. In den USA gibt es ein politisches Tauziehen um billionenschwere Investitionen in die zum Teil marode Infrastruktur des Landes. Aber auch in der Europäischen Union, und vermutlich demnächst auch in Deutschland, gibt es gewaltige Pläne, in Infrastruktur und Klimaschutz zu investieren. All das benötigt viel Geld – und wo Geld benötigt wird, gibt es Gewinnchancen auch für private Investoren und Anlegerinnen.
Shane Hurst, Portfolio-Manager bei Clearbridge in Sydney, zählt die Chancen für Aktienanleger im Infrastrukturbereich auf: „Vorteile sind hohe Liquiditätsrückflüsse, stabile Geschäftsmodelle, Schutz gegen Inflation und relativ geringe Abhängigkeit vom wirtschaftlichen Zyklus und breiten Börsentrends.“ Clearbridge ist eine Boutique der Fondsgesellschaft Franklin-Templeton. Sie hat sich, ähnlich wie etwa die australische Großbank Macquarie, schon früh das Thema Infrastruktur für Anleger erschlossen.
Auch Peter Meany, Experte bei First Sentier Investors, sieht aufgrund von Konjunkturprogrammen und des Ausbaus grüner Energie Chancen für den Infrastrukturbereich: Dabei hält er besonders Stromversorger und Betreiber von Datenzentren für aussichtsreich.