Gewerbeimmobilien: Wie Privatanleger in Immobilien investieren können
Neben dem eigenen Haus oder der Etagenwohnung eignen sich auch Gewerbeimmobilien für Sparer.
Foto: imago images / photothekKöln. Die meisten Menschen nutzen sie im Alltag und doch sind sie etwas für Profis. In Immobilien, in denen wir arbeiten, unsere Waren lagern oder Autos parken, investieren in der Regel institutionelle Investoren. Privat sind die Deutschen bei ihrer Geldanlage vorsichtig.
Wer 100.000 Euro hätte, brächte sie in vielen Fällen eher aufs Sparbuch, als sie in eine Immobilie zu investieren. Doch neben dem eigenen Haus oder der Etagenwohnung eignen sich auch Gewerbeimmobilien für Sparer.
Das gilt, obwohl bei Gewerbeimmobilien eine Reihe von Belastungen zu den Faktoren Zinswende und Kostenexplosion hinzukommt, die die Immobilienbranche gerade beuteln und in der vergangenen Woche mehrere Insolvenzen bei Projektentwicklern verursachten: New-Work-Konzepte senken die Nachfrage nach Büros, der Einzelhandel kämpft weiterhin mit strukturellen Problemen, und die Logistikimmobilien sind längst nicht mehr so beliebt, seit das Coronahoch der Onlinehändler vorbei ist.
In Gewerbeimmobilien investieren ab 10 Euro
Privatanleger können in der Regel keine einzelnen Objekte kaufen. Der klassische Weg für Privatanleger ist deswegen der über einen Immobilienfonds. Sie investieren in der Regel in verschiedene Objekte, streuen das Risiko und ersparen den Investoren die Beschäftigung mit der tagtäglichen Vermieterarbeit.