Historische Kursverläufe: Bis zu vier Jahre Börsenflaute: Was historische Kurse über den aktuellen Einbruch verraten
Der Börsencrash vor 25 Jahren ging als „Schwarzer Montag“ in die Finanzgeschichte ein.
Foto: dpaFrankfurt. Die Kurse an der Aktienbörse befinden sich derzeit wegen des Kriegs in der Ukraine auf einer Achterbahnfahrt. Historisch gesehen ist das nicht ungewöhnlich, fast könnte man sagen, dass die vergangenen Jahre mit ihrer langen relativen Ruhe eher die Ausnahme waren.
Wie es aktuell weitergehen mag, darüber wagt bisher kaum ein Fachmann eine Prognose. Aber ein Blick in die Historie vergangener Krisen und deren Folgen für die Aktienmärkte gibt einer Untersuchung der Deutschen Bank zufolge einige lehrreiche Hinweise.
Meistens haben sich die Aktien auch nach schweren Krisen und Kriegen – wie etwa dem Bau der Berliner Mauer oder dem russischen Einmarsch in Afghanistan – recht schnell wieder erholt. Es gibt allerdings Ausnahmen von der Regel, die gravierend waren.
Wie Analysten des größten deutschen Bankhauses errechneten, knickten die Kurse bei Krisen und Kriegen im Durchschnitt um 5,7 Prozent ein. Im Mittel war der Kursboden nach drei Wochen erreicht, und nach weiteren drei Wochen waren die alten Indexstände wieder erklommen.