KI-Boom: In diese Aktien von Rechenzentren können Anleger investieren
Köln. Mit der neuen Version seines Chatbots, dem GPT-4o, will das KI-Unternehmen OpenAI nach eigener Aussage die Kommunikation „natürlicher und deutlich einfacher“ machen. Das Programm soll auch Emotionen erkennen oder simultan übersetzen können. Das geht aber nur, wenn die Software mehr Daten verarbeiten kann.
Nicht nur Künstliche Intelligenz (KI), auch die Digitalisierung generell und die Datenverwaltung in der Cloud verlangen nach mehr Speicherkapazitäten. Grundlage dafür wiederum ist der Ausbau professioneller Rechenzentren.
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„Obwohl viele dieser Technologien bereits eine wichtige Rolle in unserem Leben spielen, stecken sie überwiegend noch in den Kinderschuhen“, sagt Marc Kiewitz, Deutschlandchef beim Brokerhaus Activtrades. Allein in Europa rechnen die Analysten von Morgan Stanley bis 2028 mit einem Wachstum der Kapazität von Rechenzentren von 18 Prozent pro Jahr. Bis 2035 soll sie sich verfünffachen.
„Rechenzentren bieten auch ein stabiles, langfristiges Wachstumspotenzial“, sagt daher Jens Chrzanowski, Kapitalmarktexperte und Deutschlandchef des Onlinebrokers XTB. Anleger, die davon profitieren möchten, können direkt in die Betreiber von Rechenzentren investieren. Börsengehandelte Fonds (ETFs), die auf Technologie und Infrastruktur spezialisiert sind, bieten ein breiter gestreutes Investment.