Tech-Titel: Welche Aktien Goldman Sachs für Profiteure des Metaverse hält
Auch er gehört zu den Wegbereitern des Metaverse.
Foto: APFrankfurt. Goldman Sachs ruft das „Web 3.0“ aus. Das Web 2.0, heißt es, war die Verlagerung vom Desktop zu mobilen Geräten und von lokalen Speichern in die Cloud. Für 3.0 sieht ein fünfköpfiges Goldman-Team als ein entscheidendes Element das Aufkommen des sogenannten Metaverse an, die Schaffung einer virtuellen, von Avataren, also menschenähnlichen Kunstfiguren, bevölkerten Welt.
Facebook spielt hier eine entscheidende Rolle: Der Konzern hat sich gerade in Meta Platforms umbenannt. Hinzu kommt, dass Roblox, ein Spezialist für Videospiele, an die Börse gegangen ist. Als weitere Firmen, die in dem Zusammenhang interessant sind, nennt Goldman Snap, Nvidia und Google. Außerdem spielen Epic Games und Niantic Labs eine Schlüsselrolle. Beide sind aber nicht an der Börse notiert.
Das Metaverse hat eine recht lange Vorgeschichte, die bis in die früheren 90er-Jahre zurückreicht.
Am Anfang war Science Fiction
Das Goldman-Team zitiert den Science-Fiction-Roman „Snow Crash“ von Neal Stephenson als Ursprung der Idee. Die Hauptfigur dort ist ein Pizzabote, der nebenbei für einen privatisierten Nachfolger des CIA arbeitet und dabei immer wieder in eine virtuelle Welt abtaucht.