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ZahlungsverhaltenBitkom – Online-Banking in Deutschland so verbreitet wie nie

81 Prozent der Befragten nutzen die Online-Dienste ihrer Bank. Erstmals macht auch eine Mehrheit der Senioren von diesen Angeboten Gebrauch. 07.05.2024 - 13:28 Uhr
Das digitale Angebot werde zunehmend wichtiger als etwa die Marke oder das Filialnetz, wenn es um die Entscheidung für eine Bank geht. Foto: Monika Skolimowska/dpa

Berlin. In Deutschland ist das Online-Banking auf dem Vormarsch: Nach Angaben des IT-Branchenverbands Bitkom nutzen inzwischen mehr Menschen als je zuvor die Online-Dienste ihrer Bank. Demnach erledigten 81 Prozent aller Befragten ihre Bankgeschäfte über das Internet, ergab eine am Dienstag veröffentlichte Erhebung des Digitalverbands Bitkom. Das liegt leicht über dem Rekordwert des Corona-Jahres 2021 von 80 Prozent.

Erstmals macht auch eine Mehrheit der Senioren vom Online-Banking Gebrauch. In der Altersgruppe ab 65 Jahren waren es 54 Prozent, vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 45 Prozent. „2024 wird der Hebel im Banking endgültig umgelegt und von offline auf online geschaltet – quer durch alle Altersgruppen. Online-Banking ist auch für die meisten Älteren zum Standard geworden“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Die Zukunft der Finanzbranche sieht er im digitalen Bereich: „Es gibt einen klaren Trend hin zu Online-Only beim Banking“. Dem Branchenverband zufolge stellen zum ersten Mal diejenigen, die ausschließlich Online-Banking nutzen und nie eine Filiale aufsuchen, die größte Gruppe innerhalb der Bankkunden dar. Ihr Anteil stieg auf 42 Prozent gegenüber 38 Prozent im Vorjahr.

Treue zur Hausbank nimmt ab

Das digitale Angebot werde zunehmend wichtiger als etwa die Marke oder das Filialnetz, wenn es um die Entscheidung für eine Bank geht. Für drei Viertel der Kunden sei etwa eine benutzerfreundliche App wichtig, während nur für rund die Hälfte eine bekannte Marke und eine persönliche Beratung bedeutend sei.

Mit der zunehmenden Digitalisierung nimmt zugleich die Treue zur Hausbank ab. Ein Wechsel ist heutzutage leichter denn je, wie Rohleder erklärte. Den Bitkom-Angaben nach haben im vergangenen Jahr 58 Prozent aller Befragten ihr Girokonto gewechselt. Im Vorjahr war es knapp die Hälfte, im Jahr 2018 waren es erst 35 Prozent.

„Banken stehen damit vor größeren Herausforderungen als noch vor einigen Jahren“, resümiert der Bitkom-Chef. Heute gehe es darum, Bestandskunden vor allem mit digitalen Angeboten bei der Stange zu halten und Wechselwillige jeden Alters von der Konkurrenz zu gewinnen.

rtr
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