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BankenLandesbank Baden-Württemberg strebt nach Ergebnissprung Milliardengewinn an

Die LBBW erwartet einen Gewinn von über einer Milliarde für das laufende Jahr. Bisher hatte sie einen dreistelligen Millionengewinn in Aussicht gestellt. 01.08.2023 - 14:49 Uhr Artikel anhören

Für das laufende Jahr erwartet die Stuttgarter Landesbank einen Gewinn vor Steuern von mehr als einer Milliarde Euro.

Foto: imago images/Arnulf Hettrich

München. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) profitiert von der Zinswende und steckt die Flaute am Immobilienmarkt noch weg. Für das laufende Jahr erwartet die Stuttgarter Landesbank nun einen Gewinn vor Steuern von mehr als einer Milliarde Euro, wie sie am Dienstag mitteilte.

In den ersten sechs Monaten hat die LBBW vor Steuern 691 (Vorjahr: 476) Millionen Euro verdient, 45 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und so viel wie nie, seit sie 2007 auf den internationalen Bilanzstandard IFRS umgestellt hat.

Bisher hatte die Landesbank einen hohen dreistelligen Millionengewinn in Aussicht gestellt, 2022 hatte er die Sondereffekte aus der Übernahme der Berlin Hyp herausgerechnet bei 901 Millionen Euro gelegen. Ohne die Berlin Hyp wäre der Gewinn vor Steuern im ersten Halbjahr um 34 Prozent gestiegen.

„In einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld sind wir im Kundengeschäft spürbar gewachsen und haben unsere Risiken weiterhin im Griff“, erklärte Vorstandschef Rainer Neske. Die Konjunktur mache der Bank und ihren Kunden aber Sorgen: „Die deutsche Wirtschaft stagniert, die strukturellen Probleme des Standorts werden mehr und mehr sichtbar.“

Dennoch blieben die Rückstellungen für faule Kredite mit 86 (85) Millionen Euro stabil. Für die Immobilienfinanzierung stellte die LBBW aber pauschal Geld für mögliche Kreditausfälle zurück. Allein 60 Prozent des Vorsteuergewinns erwirtschaftete sie mit Unternehmenskunden.

Der Gewinn nach Steuern schnellte im ersten Halbjahr um mehr als die Hälfte auf 488 (315) Millionen Euro nach oben. Die Eigenkapitalrendite verbesserte sich auf 9,1 (6,8) Prozent. Die Kosten-Ertrags-Quote lag nur noch bei 61,3 (66,0) Prozent, weil die Erträge (plus 22 Prozent) dank der Einbeziehung der Berlin Hyp schneller stiegen als die Kosten (plus 13 Prozent).

rtr
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