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Greensill-BankInsolvenzverwalter verklagt Ex-Manager auf Schadenersatz

Die früheren Verantwortlichen der Bremer Greensill Bank sollen mehr als 90 Millionen Euro zahlen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, den Zusammenbruch des Geldhauses gezielt herbeigeführt zu haben.René Bender, Volker Votsmeier 05.05.2025 - 14:00 Uhr Artikel anhören
Im März 2021 ging die Bremer Greensill Bank pleite. Die Staatsanwaltschaft Bremen ermittelt gegen 13 Beschuldigte. Foto: Bloomberg

Bremen, Düsseldorf. Als die Bremer Greensill Bank im März 2021 zusammenbrach, schrieb sie Finanzgeschichte: Die gesetzliche Einlagensicherung und der Einlagensicherungsfonds der Banken mussten 2,7 Milliarden Euro ausschütten – eine bislang einzigartige Summe, die den Schutzschirm für deutsche Sparer auf eine nie da gewesene Belastungsprobe stellte.

Nun versucht Greensill-Insolvenzverwalter Michael Frege, einen Teil des Schadens wieder gut zu machen. Anfang 2025 hat er frühere Führungskräfte der Bank vor dem Landgericht Bremen verklagt, wie ein Sprecher auf Anfrage des Handelsblatts nun bestätigte.

Konkret fordert Frege 92.422.545,64 Euro Schadenersatz von den ehemaligen Vorständen Jutta Baalmann, Danyon Lloyd, Markus Nünnerich und Ann‑Christin Rathjen. Zudem nimmt er drei frühere Aufsichtsräte in die Pflicht.

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