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LandesbankHelaba verliert ihren IT-Vorstand

Christian Rhino kam vor knapp vier Jahren zur Landesbank Hessen-Thüringen. In einem Jahr verlässt er die Bank wieder. Das ist aber nicht der einzige Wechsel im Führungsgremium.Elisabeth Atzler 24.06.2024 - 17:13 Uhr
Christian Rhino verlässt die Helaba mit Ende seines Vertrags in einem Jahr. Foto: Helaba

Frankfurt. Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) muss sich einen neuen IT-Vorstand suchen. Christian Rhino verlasse die Bank auf eigenen Wunsch mit Vertragsende zum 31. Juli kommenden Jahres, teilte die Helaba am Montagnachmittag mit.

Der 54-Jährige war im Sommer 2020 von der Commerzbank zur Helaba gewechselt. Bei der Helaba ist er Chief Infor­mation und Chief Ope­ra­ting Officer.

Die Helaba ist seit Längerem dabei, ihre IT, inklusive des wichtigen Kernbankensystems, zu modernisieren. Das Projekt namens „Atlas“ ist noch nicht abgeschlossen.

Neben Rhinos Weggang gibt es eine weitere Änderung im Führungsgremium der Bank. Frank Nickel, zuständig unter anderem für das Geschäft mit den Sparkassen, geht im Sommer 2025 in den Ruhestand. Auf den 64-Jährigen soll Frank Dehnke, derzeit Vorstand der Sparkasse Oberhessen, folgen. Auch Nickel war von einer Sparkasse zur Helaba gewechselt.

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Helaba macht Rekordgewinn – trotz einer Viertelmilliarde Verlust im Immobiliengeschäft

Der Beschluss steht laut Bank aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der nationalen und der europäischen Banken­aufsicht. Die Helaba wird angesichts ihrer Größe direkt durch die Europäische Zentralbank (EZB) überwacht.

An der Spitze der Helaba steht seit 2020 Thomas Groß. Dem Vorstand gehört er bereits seit 2012 an.

Hohe Risikovorsorge für Immobilien nötig

Unter den deutschen Landesbanken ist die Helaba die Nummer drei, nach der LBBW aus Stuttgart und der BayernLB aus München. Sie ist stark im Geschäft mit Immobilienfinanzierung engagiert und war 2023 stark von den Problemen am Markt für Gewerbeimmobilien betroffen. So hatte sie die Risikovorsorge für ausfallgefährdete und problematische Immobilienkredite um rund 560 Millionen Euro erhöht.

Auch weil die Bank – wie viele andere Geldhäuser – erheblich von den EZB-Zinserhöhungen profitierte, fuhr sie dennoch einen Rekordgewinn ein. Das Ergebnis wurde von der Frankfurter Sparkasse, einer Helaba-Tochter, angetrieben.

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Die Landesbank gehört mit fast 70 Prozent im Wesentlichen den Sparkassen in Hessen und Thüringen. Außerdem sind weitere Sparkassen sowie die Länder Hessen und Thüringen beteiligt.

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