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US-BankStreit um Frauendiskriminierung: Goldman legt Sammelklage mit Geldzahlung bei

Mehr als 200 Millionen Dollar wird die US-Bank innerhalb des Vergleichs zahlen. Damit endet ein jahrzehntelanger Rechtsstreit. 09.05.2023 - 13:00 Uhr Artikel anhören

Die Bank vergleicht sich im Streit um Diskriminierung von Frauen.

Foto: Reuters

New York. Goldman Sachs legt eine seit Jahren laufende Diskriminierungs-Sammelklage mit einer millionenschweren Geldzahlung bei. Die US-Großbank habe sich mit den Klägern auf einen Vergleich geeinigt, der 2800 Mitarbeiter betreffe, und werde 215 Millionen Dollar zahlen, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung.

„Nach mehr als einem Jahrzehnt heftiger Rechtsstreitigkeiten haben sich beide Parteien darauf geeinigt, diese Angelegenheit zu beenden“, sagte Goldman-Sachs-Managerin Jacqueline Arthur. Kläger-Anwältin Kelly Dermody sagte, der Vergleich biete „substanzielle und sichere Wiedergutmachungen für alle Gruppenmitglieder und Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter bei Goldman.“

Die Kläger, ehemalige Angestellte der Bank, warfen Goldman Sachs vor, Frauen systematisch weniger als Männer zu zahlen und Frauen schlechtere Leistungsbeurteilungen zu geben, die ihre Karrieren behinderten.

Erstpublikation: 09.05.2023, 09:31 Uhr.

rtr
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