PKV: Welche privaten Krankenversicherer ein Top-Bilanzrating aufweisen
Neben Leistung und Preis sollten Kunden bei der Wahl des Versicherers auch auf wichtige Kennzahlen schauen.
Foto: imago/blickwinkelFrankfurt. Wer in die private Krankenversicherung (PKV) wechselt, muss sich bewusst sein, dass dies häufig eine Entscheidung fürs Leben ist. Es ist deshalb sinnvoll, sich genau über den künftigen Versicherer zu informieren.
Bei der Wahl der Versicherung schauen Verbraucher zwar meist in erster Linie auf die angebotenen Leistungen und den Preis. Zugleich seien aber auch die Unternehmenskennzahlen des Versicherers ein wichtiges Qualitätsmerkmal, sagt Michael Franke, geschäftsführender Gesellschafter von Franke und Bornberg: „Sie zeigen, ob der Versicherer in den letzten Jahren verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert gewirtschaftet hat.“
In der Corona-Pandemie, die große Herausforderungen für das Gesundheitswesen bedeutet, und in einem Umfeld mit niedrigen Zinsen, gewinne die wirtschaftliche Situation des Versicherers als Auswahlkriterium an Bedeutung.
Der aktuelle Map-Report „Bilanzrating Private Krankenversicherung 2019“, den das Analysehaus herausgibt, hat daher die Zahlenwerke der privaten Krankenversicherer unter die Lupe genommen. Insgesamt zehn Kennzahlen wie etwa Nettorendite, versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote sowie Verwaltungs- und Abschlusskostenquote haben die Analysten untersucht und zu einem Gesamtrating zusammengefügt. Eine Erkenntnis daraus: Verbraucher sollten sich bei der Wahl eines Versicherers nicht auf einzelne Kennzahlen fokussieren, sondern auf den Gesamteindruck schauen.