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RankingDas sind die besten privaten Zahnzusatzversicherungen

Zahnersatz ist teuer. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in solchen Fällen nur eine Basisversorgung. Eine Zusatzversicherung reduziert die Kosten deutlich. Welche Tarife überzeugen und am besten helfen.Dirk Wohleb 15.05.2025 - 17:03 Uhr Artikel anhören
Private Zahnzusatzversicherungen übernehmen – je nach Tarif – einen Großteil oder sogar die vollständigen Kosten. Foto: Midjourney/Lea Ricking

Köln. Wenn ein Backenzahn gezogen werden muss, wird Zahnersatz fällig. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in solchen Fällen nur eine Basisversorgung. So bezuschusst die Kasse ein Implantat im Unterkiefer mit lediglich 607 Euro. Die tatsächlichen Kosten belaufen sich jedoch auf rund 2900 Euro. Ohne Zusatzversicherung bleiben dem gesetzlich Versicherten 2293 Euro, die er selbst tragen muss.

Private Zahnzusatzversicherungen übernehmen – je nach Tarif – einen Großteil oder sogar die vollständigen Kosten. Zwar ist die Absicherung nicht kostenlos, die monatlichen Beiträge sind jedoch überschaubar – und deutlich günstiger als eine hohe Einmalzahlung im Ernstfall. Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat verschiedene Tarife analysiert.

Im Musterfall einer 36-jährigen Person liegen die Prämien für „sehr gut“ bewertete Angebote zwischen 20,50 Euro und 37,47 Euro im Monat. 14 Tarife erreichen die Bestnote. Wie bei anderen Zusatzversicherungen auch gilt: je früher der Abschluss, desto besser – gesundheitliche Einschränkungen können später zu Ausschlüssen oder höheren Beiträgen führen.

Das Interesse an Prophylaxe nimmt deutlich zu

Franke und Bornberg bewertet Zahnersatz und Zahnbehandlung inzwischen gemeinsam – ein Schritt, der die Vergleichbarkeit erleichtert. Denn moderne Tarife decken meist beide Leistungsbereiche ab. „Wir beobachten, dass Zahnbehandlungen in den letzten Jahren wichtiger geworden sind. Viele Menschen interessieren sich für eine professionelle Zahnreinigung“, sagt Michael Franke, Geschäftsführer von Franke und Bornberg.

Für die zahle zwar häufig auch die gesetzliche Krankenversicherung, aber meist nicht immer in voller Höhe oder im gewünschten Turnus. „Vorsorge hat Vorrang – gerade in der Zahnzusatzversicherung. Patienten wollen ihre Zähne erhalten, nicht ersetzen“, sagt Franke.

18,9
Millionen
Deutsche waren 2023 im Besitz einer privaten Zahnzusatzversicherung. Sie ist damit die beliebteste Zusatzversicherung. Quelle: Verband der privaten Krankenversicherung

Zu den Top-Tarifen zählt etwa der „MeinZahnschutz 90“ der Allianz Private Krankenversicherung. Der Versicherer übernimmt jährlich die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung in voller Höhe. Auch Zahnbehandlungen wie Wurzelkanal- und Parodontitisbehandlungen oder hochwertige Kunststofffüllungen werden vollständig erstattet.

Für Zahnersatz werden 90 Prozent der Kosten übernommen – einschließlich Implantaten und Inlays aus Gold oder Keramik. „Unsere MeinZahnschutz-Tarife sind so konzipiert, dass sie nicht nur einfach sind, sondern auch besonders viel Schutz und attraktive Leistungen zu sehr günstigen Beiträgen bieten“, sagt Anke Idstein, Vorständin für Produkte bei Private Allianz Krankenversicherung.

Methodik
Die Versicherungsexperten der Ratingagentur Franke und Bornberg gehen von einer Person im Alter von 36 Jahren aus. Der Leistungskatalog umfasst mindestens 90 Prozent der Kosten für Zahnersatz. Dabei werden Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen berücksichtigt. Einige Tarife setzen für mindestens fünf Jahre regelmäßige Prophylaxe-Behandlungen voraus.
Zu den Kriterien zählen die Höhe der Leistungen für Zahnersatz, die über die Regelversorgung hinausgehen und auch Implantate, Inlays oder auch den Knochenbau einschließen. Die Experten analysieren die Erstattungshöhen für Zahnbehandlungen, Prophylaxe und Behandlungen, für die die gesetzlichen Krankenkassen nicht aufkommen. Während die Qualität der Tarife 70 Prozent der Gesamtwertung ausmacht, geht die Prämie zu 30 Prozent ein.

Gute Absicherung, geringere Belastung

Innerhalb der privaten Zusatzversicherungen nimmt der Zahnschutz eine zentrale Rolle ein. Er hilft, die finanzielle Belastung bei aufwendigem Zahnersatz deutlich zu reduzieren. Im Fall des Allianz-Tarifs beträgt der Eigenanteil für ein 2900 Euro teures Implantat nur 290 Euro. Neben der finanziellen Entlastung bringt ein Implantat auch medizinische Vorteile gegenüber herkömmlichem Zahnersatz. Denn die Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden – gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten.

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