Hohe Bauzinsen: Das sollten Hausbauer jetzt bei der Baufinanzierung beachten
Hohe Zinsen lassen private Haushalte aktuell verzweifeln.
Foto: IMAGO/teamworkFrankfurt. Die Zinsen für Baudarlehen steigen wieder: Kredite mit zehn Jahren Zinsbindung kosten im Schnitt wieder über vier Prozent und damit knapp 0,5 Prozentpunkte mehr als noch im Januar. Das zeigen Daten des Frankfurter Finanzdienstleisters FMH-Finanzberatung und des Baugeldvermittlers Interhyp. Und es besteht die Gefahr, dass Baugeld noch teurer wird, denn die Europäische Zentralbank (EZB) will ihren Leitzins weiter anheben, um die nach wie vor hohe Inflation zu bekämpfen.
Tobias Just vom Irebs Immobilieninstitut der Uni Regensburg rechnet daher im Lauf des Jahres sogar mit Zinsen von bis zu fünf Prozent. Private Haushalte sind derzeit verunsichert. Wie stark, belegte kürzlich das Beratungshaus Barkow Consulting: Das Neugeschäft mit Baufinanzierungen war bei 12,7 Milliarden Euro im Januar „so schwach wie noch nie“ seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2003.
Das Handelsblatt zeigt, wie private Bauherren und Käufer trotzdem Kredite beantragen können – und worauf sie dabei achten sollten. Unter einer bestimmten Voraussetzung können Kreditwillige bei Immobilienfinanzierern sogar günstigeres Baugeld bekommen, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen.