Immobilien: Adler-Aktie springt nach Einigung mit den Gläubigern um bis zu 64 Prozent nach oben
Zu Jahresbeginn wurden die Anteilscheine der Immobilienfirma zu einem Kurs von elf Euro gehandelt.
Foto: IMAGO/BihlmayerfotografieDüsseldorf. Nach der Einigung mit den Anleihegläubigern zum geplanten Schuldendeal am Wochenende ist die Aktie des kriselnden Immobilienunternehmens Adler am Montag deutlich gestiegen. Die Titel sprangen um bis zu 64 Prozent nach oben auf bis zu 2,92 Euro und notierten am Nachmittag noch rund 40 Prozent im Plus. Adler kämpft um sein Überleben, seit der Leerverkäufer Viceroy Research in einem vernichtenden Bericht im vergangenen Jahr schwere Vorwürfe erhoben hat.
Trotz des Kurssprungs sind die Anteilsscheine der angeschlagenen Gruppe immer noch weit entfernt von den Kursen um elf Euro, die noch zu Jahresbeginn gehandelt wurden. Vom Datendienstleister Refinitiv befragte Analysten trauen sich mittlerweile überwiegend keine Kursprognose mehr zu.
Die im Januar 2029 fällige Anleihe der Adler-Gruppe im Volumen von 800 Millionen Euro stieg ebenfalls am Montag um 10 Cent auf 49,3 Cent je Euro und steht damit laut von Bloomberg ermittelten Kursen vor dem größten Anstieg seit Ausgabe der Anleihen im Jahr 2021.