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ImmobilienBlackstone tauscht Officefirst-Vorstand aus

Großinvestor Blackstone ernennt Guido Piñol und Jonas Kriebel zu Vorständen des Büroimmobilieninvestors Officefirst. Die wissen was auf sie zukommt, denn sie sind alte Bekannte der ehemaligen IVG-Gesellschaft.Reiner Reichel 31.03.2017 - 16:20 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Das Gebäude am Frankfurter Flughafen gilt als Vorzeigeobjekt von IVG. Die Verluste beim Bau waren mitverantwortlich für die Insolvenz des Immobilienfinanzierers.

Foto: IMAGO

Düsseldorf. Blackstone setzt Zeichen bei seiner Neuerwerbung Officefirst. Mit dem formalen Abschluss der Übernahme der Gesellschaft für geschätzt 3,3 Milliarden Euro tauscht das amerikanische Private-Equity-Unternehmen jetzt den Vorstand komplett aus. Die neuen Vorstände heißen Guido Piñol (48) und Jonas Kriebel (34) und sind alte Bekannte in der ehemaligen IVG-Gesellschaft. Sie folgen auf Michiel Jaski, Oliver Priggemeyer und Fabian John, „die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen“, wie es offiziell heißt.

Der mutmaßliche Kaufpreis entspricht dem Immobilienwert der Officefirst. Der Wert ist damit sogar etwas größer als der der Alstria Office. Deutschlands größter börsennotierter Büroimmobilieninvestor nennt einen Portfoliowert von rund drei Milliarden Euro für 108 Objekte.

Guido Piñol wechselte 2010 von Fortress Deutschland in den Vorstand der zu dem Zeitpunkt noch börsennotierten IVG. Nun ist er Vorstand bei Officefirst.

Foto: Pressefoto

Piñol wechselte 2010 von Fortress Deutschland in den Vorstand der zu dem Zeitpunkt noch börsennotierten IVG. Seine Aufgabe damals: Immobilienvermögen verwalten. Das wird auch jetzt seine wichtigste Aufgabe sein. Und ein Sorgenkind von damals ist ihm geblieben – das Squaire. Das Squaire ist das langgezogene Büro-, Hotel- und Einzelhandelsobjekt, das auf Stelzen über dem ICE-Bahnhof am Frankfurter Flughafen steht und mit 1,3 Milliarden Euro doppelt so viel kostete als veranschlagt. Die Verluste beim Bau des Squaire waren mitverantwortlich für die Insolvenz der IVG im Jahr 2013. Auch heute ist das Gebäude nur etwa die Hälfte des tatsächlichen Baupreises wert. Mit dem Versuch dieses Klumpenrisiko im Portfolio zu verkaufen scheiterte die IVG. Es ist inzwischen stabil vermietet. Zumindest „kurzfristig“ denkt Pinol deshalb nicht an einen Verkauf.

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